Voila, hier der aktuelle Podcast,
unter anderem mit einer Aufklärung in Sachen des G20 Gipfelfotos und den Folgen der Veranstaltung
.
Der Einfachheit halber hier nocheinmal das Bild um das es ging.

Neben dem Foto verdienen aber natürlich auch die Ergebnisse des Gipfels unsere Aufmerksamkeit. Der Einfachheit halber unterscheide ich zwischen dem was gesagt wurde. Insbsondere uns, den Zuschauern, und dem was passiert ist bzw. dem was getan wird.
Die Gretchenfrage nach der Finanzierung der Gelder werde ich dagegen heute nicht aufgreifen, obwohl es schon Hinweise in den Massenmedien gibt, die hier gewisse Herausforderungen erkennen lassen hüstl. Etwa hier klick. Aber dazu ein anderes Mal mehr, schließlich war das Thema “Probleme der Staatsfinanzierung” schon oft genug Gegenstand meiner Podcasts.
Was gesagt wird:
Die wichtigsten EU-Länder haben sich nach den Worten von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) auf konkrete Schritte für strengere Kontrollen der internationalen Finanzmärkte verständigt. Ziel sei es, dass Vertrauen in die Märkte wieder herzustellen, das bis heute nicht erreicht sei, sagte Merkel am Sonntag nach einem Treffen der Staats- und Regierungschefs der führenden EU-Staaten in Berlin. Der Weltfinanzgipfel in London Anfang April müsse ein Erfolg werden. Alle Finanzmärkte, Finanzprodukte und Finanzmarktteilnehmer müssten beaufsichtigt werden. Hier der Bericht klick.
Hier das was tatsächlich passiert ist:
Bilanzregeln werden aufgeweicht
Die USA verabschieden sich von der Bilanzierung zum Marktwert. Banken dürfen künftig illiquide Wertpapiere nach eigenem Gutdünken in ihren Büchern bewerten. Das soll die Abwärtsspirale aus Abschreibungen, Notverkäufen und Preisverfall stoppen. In Europa gelten bereits flexible Regeln, auch hier soll weiter gelockert werden. Hier der entsprechende Bericht im Manager Maganzin klick.
Oder hier beim Handelsblatt zum gleichen Thema hier klicken.
Auch die EU will die umstrittene Änderung der Bilanzierungsregeln für Banken in den USA rasch nachvollziehen. Hier lesen klick.
Was noch gesagt wurde:
…Außerdem wurden Sofortmaßnahmen gegen Steuerparadiese beschlossen. Eine schwarze Liste der Steuerparadiese, die nicht mit den Behörden anderer Länder zusammenarbeiten, solle noch an diesem Donnerstag veröffentlicht werden, kündigte Brown an. Diesen Steueroasen drohten zudem Sanktionen. “Wir glauben, dass in dieser neuen globalen Zeit unser Wohlstand unteilbar ist”, betonte Brown. (das Zitat von Herrn Brown verdient es zweimal gelesen zu werden! – auf wen sich das “wir” wohl bezieht) Hier der Artikel klick.
Wie die Praxis diesbezüglich aussieht?
Ein “Ende der Steueroasen” in aller Welt soll auf dem Londoner G20-Gipfel eingeläutet werden. Doch haben US-Präsident Barack Obama und Londons Premier Gordon Brown, die sich gern an der Spitze der Ausmistungsaktion sehen, bei sich zu Hause selbst reichlich Probleme mit den verpönten Finanzparadiesen.
G20-Gastgeber Brown muss sich vorhalten lassen, dass zehn der 35 ins Kreuzfeuer der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit (OECD) geratenen Verstecke entweder britische Krongebiete oder britische Übersee-Territorien sind – also “Oasen”, für die in letzter Instanz Regierung und Parlament in Westminster zuständig sind. Von den im Geld schwimmenden Kanalinseln Jersey und Guernsey und der Isle of Man bis hin zu notorischen Ex-Kolonien wie den Cayman Islands reicht die Verwantwortung der Krone, auch in Finanz- und Steuerfragen. Hier mehr lesen klick.
Irgendwie sieht auf dem 2ten Blick alles ein wenig andres aus, oder? um 180″ gedreht. In Babylon ist Fashing.
Abschließend noch ein echtes Symbol, auf das ich unbedingt hinweisen möchte. Es schreibt der Spiegel:
Es bröckelt im Regierungsviertel
Von Esther Wiemann
Kanzleramt, Bundesratsgebäude, Außenministerium: Mit Millionenaufwand müssen nach knapp zehn Jahren Bundesbauten in Berlin saniert werden.
Manchmal findet man eben selbst im Spiegel erbauliches.
Hier klicken.