Möchte euch diesen lieben Mann aus New England (USA) vorstellen. Er nennt sich "Silverfuturist" und wirkt auf den 1. Blick vielleicht etwas "crazy" …
ist es aber meines Erachtens überhaupt nicht und liefert einfach nur wertvolle Informationen und Nachdenkanstösse zu Silber, Gold und Geld etc….. und das täglich !!!
Seine Videos sind immer nur zwischen 3-6 Minuten lang, wen das Thema also interessiert, kann sich also vielleicht diese Zeit nehmen… und wird es nicht bereuen.
Er spricht leider manchmal sehr schnell, und verhaspelt sich ab und zu (ehem Stotterer ???),
das tut dem Inhalt und seiner aufklärerischen Mission aber wirklich keinen Abbruch ..
Ich finde den sensationell! und verfolge ihn seit ca. 1 Monat regelmäßig….
Hier sein Beitrag zu einer (noch) spekualtiven Annahme, bzügl. zweierlei Gold. Quasi Elitengold, welches womöglich mit einen RFID chip als "geprüft" versehen wird, während, wer kein solches besitzt, vielleicht einen anderen Verkaufspreis erhält ????
Da dies eines seiner ersten Videos war, bin ich erst im Zuge meiner heutigen "Salbuchi-postings" daraufgestossen.
Bob Chapman meinte gestern in einem Radiointerview dazu, er unterschreibe alles, was Salbuchi sagt und postet auch alle seine Videos in seinem Newsletter, jedoch schenkt er DIESER Theorie, keinen Glauben.
Ich finde, man sollte sie aber auf jeden Fall mal gehört haben.
Adrian Salbuchi on hologram gold
Adrian Salbuchi predicts that a world currency will be attempted and it will fail, leading to a gold backed currency. He says this gold will be certified with a hologram or microchip, and that uncertified gold will trade at a lower price. He said all this long before rumors of tungsten bars appeared.
"Silverfuturist" sagt:
"I watched arsalbuchi videos last year, and was impressed with his analysis and forecast. Naturally don't believe everything you hear on faith, think for yourself."
Dem schließe ich mich an ….
schaut euch bitte ALLE Videos von "Silverfuturist" an!
Biallo.at sprach mit Christian Fegg, dem Goldexperten der Schoellerbank, über die Vor- und Nachteile von Geldanlagen in Goldmünzen, Barren und Goldaktien.
Christian Fegg, Gold-Experte der Schoellerbank, weist auf die Bedeutung einer
"Goldenen Reserve" hin
Biallo.at: Soll man angesichts des hohen Goldpreises noch in Gold investierten oder lieber gleich verkaufen und sich über den realisierten Gewinn freuen?
Christian Fegg: Sachwerte wie Gold sind angesichts der Verschuldungssituation der Industrienationen ein gewichtiges Thema. Wir empfehlen Rohstoffe als Beimischung für Anleger, die hohe Wertschwankungsrisiken in kauf nehmen können. Gold ist innerhalb der Rohstoffe ein Spezialthema. Das gelbe Metall eignet sich besonders für Anleger als Depotbeimischung (oder besser in physischer Form), die einen Krisenschutz anstreben. Gold hat sich in der Vergangenheit als Krisenschutz bewährt. Allerdings wird das Thema Inflationsschutz im Zusammenhang mit Gold überbewertet. Historische Untersuchungen zeigen, dass die Gold und Inflationsentwicklung nur gering korreliert sind. Als Inflationsschutz gibt es bessere Finanzinstrumente.
Gold sollte nicht als Timing und damit als spekulatives Instrument für ein Depot betrachtet oder eingesetzt werden. Vielmehr sollten Anleger grundsätzlich die Entscheidung treffen, ob sie einen derartigen Krisenschutz, zumindest war dies in der Vergangenheit meist der Fall, haben möchten oder nicht. Kurzfristige Schwankungen des Goldpreises sind nicht sicher vorhersagbar.
Biallo.at: Sie bieten Anlegern u.a. die Möglichkeit in Goldmünzen zu investieren. Welche Münzen können Anleger bei Ihnen bekommen?
Fegg: Auf Kundenwunsch können physisch fast alle Münzen angekauft werden (wird natürlich entsprechend geprüft). Wir bieten jedoch aktiv nur die "Goldene Reserve" der Schoellerbank an. Diese Goldene Reserve beschränkt sich auf vier Produkte ( Dukaten einfach, Philharmoniker 1/1 OZ,Feingoldbarren 100 g,Feingoldbarren 1000g
Biallo.at: Wie schätzen Sie hier die Wertentwicklung bei Goldmünzen ein?
Fegg: Die Wertentwicklung dürfte im Wesentlichen der Wertentwicklung der Goldbarren entsprechen. Die Entwicklung von Barren und Münzen hängt am Wechselkurs Euro/US-Dollar sowie am selbstverständlich am Goldpreis, der in US-Dollar gehandelt wird. Langfristig sollte sich Gold gegen Papiergeld aufwerten, da das Goldangebot limitiert ist, während das Angebot an Papiergeld (bedingt durch die Verschuldungssituation der Industrienationen) praktisch unbeschränkt ist.
Biallo.at: Anleger können bei Ihnen auch Feingoldbarren je 100 g und Feingoldbarren je 1000g erwerben. Welche Vor- bzw.. Nachteile haben Goldbarren gegenüber einer Anlage in Goldmünzen? Und wie schätzen Sie hier die Wertentwicklung ein?
Fegg: Goldbarren haben gegenüber Goldmünzen einen Vorteil und einen Nachteil. Der Vorteil: Der Preisunterschied zwischen Ankauf und Verkauf ist in der Regel geringer als bei Münzen. Der Nachteil: Die Echtheit ist nicht so leicht erkennbar wie bei (staatlich) geprägten Münzen. Jeder Barren hat eine Serien-Nummer, ein Datum, die Reinheit, das Gewicht und den Hersteller eingeprägt. Das kann aber leicht nachgemacht werden. Beim Verkauf kann ein Neu-Einschmelzen erforderlich sein. Diese Unsicherheit für den Käufer kann im Krisenfall den Wert einer Münze höher erscheinen lassen als die eines Goldbarren.
Biallo.at: Mit welchen Spesen und in welcher Höhe müssen Goldkäufer bei Ihnen beim Kauf bzw.. beim Verkauf rechnen?
Fegg: Physischer Goldkauf- bzw. -verkauf: Spesen hängen von der Höhe des Kaufs bzw. Verkaufs ab.
Biallo.at: Welche Steuern fallen beim Goldkauf- bzw.. Goldverkauf für einen privaten Anleger an? Und was muss man steuerlich sonst noch beachten?
Fegg: Goldkäufe bzw. Goldverkäufe sind USt-frei.
Biallo.at: Welche Anlagemöglichkeit in Gold können Sie noch empfehlen und warum?
Fegg: Abgesehen vom Erwerb physischen Goldes, das zur Krisenabsicherung die beste Wahl ist, bestehen mittlerweile zahlreiche andere Methoden um an einem Goldpreisanstieg zu partizipieren. Gold-Aktien weisen beispielsweise historisch einen relativ engen Zusammenhang zwischen der Goldentwicklung und der Aktienkursentwicklung aus. Dieser Zusammenhang ist einmal stärker, einmal schwächer ausgeprägt. Aktiengoldminengesellschaften machen in der Regel Gewinne und schütten daraus – im Gegensatz zu reinem Goldbesitz – für gewöhnlich Dividenden aus. Das ist besonders in Zeiten ein Vorteil, in denen der Goldpreis fällt, da dennoch meist eine Wertschöpfung des Minenbetreibers möglich ist. In unserem Musteraktienportfolio befindet sich der derzeit Barrick Gold, ein großer Goldminenbetreiber.
Christian Fegg
… ist seit 1986 im UniCredit Konzern tätig. 1986-1991 (HypoVereinsbank – Devisenhändler) Analystenausbildung D.C. Gardner – London Studium der Wirtschaftswissenschaften FernUni Hagen seit 1991 in der Schoellerbank tätig – verantwortlich für den Bereich Research / Informationsservice.
Die "Goldene Reserve" der Schoellerbank
Für Kunden der Schoellerbank gibt es u.a. Anlagemöglichkeit in folgende Goldprodukte:
Dukaten einfach, Philharmoniker 1/1 OZ, Feingoldbarren 100 g und Feingoldbarren 1000g
Die Kosten fallen an: Verrechnungskonto: 40 Euro p.a., Depotgebühr: 0,2 Prozent vom Kurswert (mindestens aber 60 Euro) + 20 Prozent Mwst., Einlieferungen / Auslieferungen der Goldprodukte: 25 Euro + 20 Prozent Mwst. zuzüglich eventuell fremde Spesen der Münze Österreich AG. Die Standards dabei:
Veranlagung am 20. eines jeden Monats
Einmalerlag ist möglich
Kontoauszüge, Abrechnungsbelege sowie Depotauszüge werden 1 x jährlich erstellt
Abwicklung: Die Schoellerbank führt Idas persönliche Depot eines Kunden und achtet auf die regelmäßige Veranlagung der Einzahlungen in das gewünschte Goldprodukt. Der Schoeller Münzhandel kauft das Gold für den jeweiligen Kunden ein. Die Münze Österreich prägt die Goldprodukte und übernimmt für den jeweiligen Kunden der Schoellerbank die Aufbewahrung der wertvollen Bestände in ihren geprüften Hochsicherheitstresoren. Der Kunde hat so zu Hause kein Sicherheitsrisiko.
betrachte das eher für einen längeren Zeitraum, daher sollte man auch von beidem was haben, je nach Möglichkeiten, solange es überhaupt noch relativ unkompliziert was gibt.
Gut kann ich das nicht beurteilen, da ich mich in diesem Gebiet nicht auskenne. Aber ich würde auf Silber tippen, weil es den Leuten klar werden wird, dass dieses in der Krise besser handhabbar ist als Gold.
Der Kampf um die offiziellen Goldreserven hat begonnen. Die Ausgangsposition von Deutschland ist alles andere als günstig. Das sollte Anleger indes nicht hindern, für sich privat die Konsequenzen zu ziehen.
Wer am vergangenen Dienstag um fünf Minuten vor acht Uhr den
Fernseher einschaltete, um sich von der „Börse im Ersten“ wie gewohnt
über Aktienkurse, Griechenschulden und Leitzinsen aufklären zu lassen,
kam zu spät: Börse vorgezogen und zur gewohnten Zeit die Liedinterpretin
Lena Meyer-Landrut statt der ARD-Börseninterpreten Anja Kohl oder
Michael Best. Der gab tags darauf zu: „Wir waren selbst überrascht.“ Da
kann man wieder mal sehen, welchen Stellenwert das Thema Wirtschaft bei
den obersten ARD-Programmmachern hat, die zur favorisierten Zeit lieber
eine verschwitzt singende Lena als eine verschmitzt analysierende Anja
einsetzen.
Diese Episode folgt nahtlos den vielen Versuchen so gut
wie aller Fernsehsender, die Aufklärung über wichtige Wirtschafts- und
erst recht Börsenthemen möglichst zum Tabu zu erklären. Die Ursachen
liegen auf der Hand: schwierige Materie, niedrige Einschaltquoten und
Informationsblockade von Seiten derer, die nicht wollen, dass die ganze
Wahrheit bekannt wird (vor allem Regierungen, Zentral- und
Geschäftsbanken), sei es zu den Finanzspritzen für Griechenland,
speziell zum deutschen Beitrag, sei es zu den Staatsschulden in Europa
und in den USA, zur theoretisch möglichen Deflation aufgrund horrender
Abschreibungen der Banken oder zur drohenden Inflation durch riesige
Geldmengen – und erst recht zum Thema Gold, wie im Folgenden noch zu
klären ist.
Wem gehört der deutsche Goldschatz?
Die Rettung Griechenlands ist vorerst bis zum EU-Gipfel am 25. und
26. März verschoben. Das offizielle Wortgeplänkel bis dahin kann auf die
einfache Formel reduziert werden: Die Rettung steht fest, aber welche
Länder für sie aufkommen sollen, muss erst noch ausgehandelt werden.
Trauriger Favorit ist Deutschland als führende europäische
Wirtschaftsmacht. Darauf deutet nicht allein der perverse Vorschlag der
französischen Finanzministerin Christine Lagarde hin, Deutschland solle
zur Stützung der Konjunktur die öffentlichen Gehälter erhöhen, sondern
auch eine offensichtlich mit ähnlichem Ziel vorgetragene Stichelei des
EU-Ratsvorsitzenden Herman Van Rompuy, die EU müsse etwas gegen
„makroökonomische Ungleichgewichte“ unternehmen. Im Klartext: Sollen
sich die Deutschen mit ihrer Wirtschaftspolitik doch gefälligst den
Griechen und den anderen Anrainern des Mittelmeers einschließlich
Frankreich unterordnen.
Anleger können aus all dem zwar nicht
direkt schlau werden, wohl aber indirekt. Einen konkreten Hinweis dazu
gab vor Kurzem die gezielte Indiskretion, wonach zur Rettung
Griechenlands und möglicherweise auch anderer Euroländer der deutsche
Goldschatz verfügbar sei. Der Ton der Dementis ließ aufhorchen: Er
bestätigte, dass etwas dran war an der These vom disponiblen deutschen
Gold. Grund genug, den Dingen auf den Grund zu gehen.
Der Goldanteil an den Währungsreserven steigt und steigt
Die
jüngste Statistik der internationalen Interessenvereinigung World Gold
Council (WGC) zu den offiziellen Goldbeständen von über hundert Ländern,
Stand März 2010, wird wie schon seit vielen Jahren angeführt von den
USA mit praktisch unverändert über 8133 Tonnen Gold, deren Wert einem
Anteil von 70,4 Prozent an den Währungsreserven entspricht. Dahinter
folgt traditionell Deutschland mit zurzeit knapp 3407 Tonnen Gold und
einem Anteil von 66,1 Prozent. Was dann ins Auge sticht, ist an 14.
Stelle Portugal mit über 382 Tonnen und einem Anteil an den
Währungsreserven von nahezu 85 Prozent, dem Spitzenwert der ganzen
Statistik, und an 30. Stelle Griechenland mit gut 112 Tonnen und einem
Anteil von 73,2 Prozent, dem noch vor den USA zweithöchsten Prozentwert.
einer die Wahrheit schreibt, dann muss der Kommentar hier erst geprüft werden.Veröffentlicht wird er natürlich nie! Manfred Gburek
Vor fünf Jahren besaßen die USA und Deutschland nur geringfügig mehr
an offiziellem Gold als heute. Die Differenz ergibt sich im Wesentlichen
aus der Münzprägung. Nicht so im Fall Portugal: Das Land verfügte vor
fünf Jahren noch über gut 462 Tonnen Gold und baute den Bestand bis
heute überwiegend am freien Markt um 80 Tonnen ab. Ganz anders
Griechenland, dessen Goldschatz vor fünf Jahren mit knapp 108 Tonnen
sogar um fast fünf Tonnen niedriger war als heute. Hier drängt sich die
Frage auf, warum statt Deutschland nicht Griechenland einen Teil seines
Goldschatzes einsetzen sollte, um die Staatsfinanzen selbst in Ordnung
zu bringen.
Steigender Goldanteil in den Reserven
Doch ein solches
Ansinnen würden die Griechen weit von sich weisen – zumal in den
vergangenen fünf Jahren etwas geschah, was den Anteil des Goldes an den
Währungsreserven rund um den Globus und damit auch in Griechenland
erhöhte: Der Goldpreis stieg in dieser Zeit auf Euro-Basis per
Saldo um rund 155 Prozent, auf US-Dollar-Basis sogar um 170 Prozent. Da der
übrige Teil der Reserven überwiegend aus Anlagen in US-Dollar besteht
und dieser wegen der im Vergleich zu Europa schwachen US-Konjunktur wie
auch wegen der für längere Zeit weiterhin expansiven Geldpolitik schwach
bleiben dürfte, ist der Anstieg des Goldanteils an den Währungsreserven
weltweit so gut wie programmiert.
Das Finale dieser Entwicklung
wird erst noch kommen, unter anderem aus dem folgenden Grund:
Exportweltmeister China ist mit 1054 Tonnen offiziellem Gold, gemessen
am Stand vor fünf Jahren (600 Tonnen), im internationalen Vergleich zwar
von Platz 10 auf Platz 6 vorgerückt, aber die höhere Menge entspricht
gerade mal 1,6 Prozent der chinesischen Währungsreserven; der
Löwenanteil entfällt auf Anlagen in US-Dollar. Daraus lassen sich mit
etwas Phantasie allerlei Schlussfolgerungen ableiten, vor allem die eine
entscheidende, dass der Goldanteil von nur 1,6 Prozent, außer über mehr
Tonnen, bei fortgesetzter Dollar-Schwäche auch über den weiter
steigenden Goldpreis zunehmen wird, weil die Schwäche des einen
nachgewiesenermaßen die Stärke des anderen ist. Und die Goldverwalter
anderer Länder, etwa die deutschen Bundesbanker, werden ihre Schätze
allein schon in Anbetracht der WGC-Statistiken mit Klauen und Zähnen zu
verteidigen versuchen.
Gold bleibt eine lohnende Investition
Was den letzten Punkt
betrifft, könnte es allerdings beim Versuch bleiben. Denn eine Reihe von
Ländern, auch Deutschland, hat Gold zu einem großen Teil bei der
Federal Reserve Bank of New York eingelagert. Ob die es bei einem
internationalen Run aufs Gold herausrücken wird, ist mehr als fraglich.
Und so schließt sich der Kreis zur eingangs erwähnten
Informationsblockade: Offiziell bloß nicht an diesem Tabuthema rühren.
Aus Anlegersicht lässt sich dem Ganzen sogar etwas Positives abgewinnen:
Wer Gold hat oder jetzt noch kauft, kann so gut wie sicher sein, dass
diese Investition sich auszahlen wird.
Goldreserven pro Kopf: Welches ist das reichste Volk der Welt?
Der absolute Umfang der nationalen Goldreserven ist eine Sache. Aber wie viel des in Krisen so wichtigen Edelmetalls haben die größten Goldnationen pro Einwohner eingelagert? Goldreporter hat nachgerechnet und kam zu einem überraschenden Ergebnis.
133,7 Gramm Gold pro Einwohner lagert die Schweizer Nationalbank in ihren Tresoren, und damit mehr als jedes andere Land der Welt. So gesehen sind die Schweizer das reichste Volk der Erde. Während US-Dollar und Euro beliebig vermehrbar und nichts weiter als Zahlungsversprechen sind, verfügt Gold über einen inneren Wert und kann niemals Bankrott gehen. Im Ernstfall ist jeder Schweizer theoretisch mit vier Unzen Gold abgesichert, das entspricht derzeit immerhin einem Gegenwert von 3.400 Euro.
Mit einer echten Überraschung wartet in dieser Betrachtung der Libanon auf. Dessen Goldreserven im Umfang von 286,8 Tonnen reichen aus, um jedem Libanesen 72,22 Gramm Gold zu überreichen. Damit kommt das Land weltweit auf Platz 2.
Dass Deutschland in dieser Rangliste ganz weit oben auftauchen würde, damit war hingegen zu rechnen. Für jeden Bundesbürger hat die Deutsche Bundesbank theoretisch 41,62 Gramm Gold gebunkert.
Eine Übersicht der (gold)reichsten Völker zeigt die folgende Tabelle.
Quelle: World Gold Council, *Wikipedia
Erkenntnis: Für die oben berücksichtigten 4,4 Milliarden Erdenbürger bleiben pro Person durchschnittlich 6,56 Gramm Gold, wenn man die Reserven komplett unter den Menschen verteilen würde. Das entspräche einem Geldwert von derzeit 168,74 Euro pro Kopf.
LG Anna
Genialer Beitrag, DANKE ! Ein echtes Weckereignis, insbesondere auch der Hinweis in Deinem anderen Beitrag über Zertifikate und ähnliche risikoreiche "Kunst-" Goldformen. Hab ja vorhin auch bei den aktuellen Beiträgen was dazu geschrieben, da wird mir einfach schwindlig.
Beitrag 18:59 – 15. März 2010 bearbeitet von Fried Fertig
Die Bundesbank gibt das Gold nicht her, weil sie es schon lange nicht mehr hat.
Es ist doch keine Geheimnis, dass es als Faustpfand bereits in den 50/60 er Jahren in die USA "ausgelagert" wurde. Ich bin jetzt zu faul die Details zu suchen. Fakt ist aber, dass sich seit Martin Hohmann kein Abgeordneter im Bundestag mehr traut nach dem KONKRETEN Verbleib des Goldes zu fragen. Faktisch ist es wohl weitgehend nur noch Buch-Gold.
Martin Hohmann bekam keine ausreichende Antwort, aber 1 Jahr später zog man ihm die "Nazi-Keule" über den Schädel (vermeintlicher Täter Opfer-Vergleich). Er hat zwar alle Prozesse dazu gewonnen, aber ist der Ruf erst ruiniert…
…Die CDU Kollegen warfen ihn dann auch noch in echtem Kadavergehorsam aus der Partei. Wobei man bei den Altvorderen der CDU Kadaver wörtlich nehmen darf
Hohmann ist innerlich daran zerbrochen. Wer ein wenig recherchiert wird staunen. Neuerdings nimmt man auch gerne einen Kinderpornoverdacht (Tauss) um widerborstige Abgeordnete zu entfernen.
Die vollständige Rede Hohmanns sollten geschichtsinteressierte Menschen durchaus mal lesen. Er hat an einem Tabu gerüttelt, aber nur ein einzelner Redakteur machte daraus "Hohmann nennt Juden Tätervolk". Nichtsdergleichen tat er http://www.tagesschau.de/inlan…..29950.html
Darüber stolperte kurz danach General Reinhard Günzel, Kommandeur der KSK, nur weil er sich bei Hohmann für die Übersendung des Originalredetextes bedankte. Auch hierin stecken interessante Details. http://www.kritische-solidarit…..uenze.html
Letzteres hat zwar nichts mehr mit den Goldreserven zu tun, aber eines führte zum anderen und bei der Gelegenheit sollte, wen es interessiert, mal die Betroffenen zu Wort kommen lassen. Dass muss nicht bedeuten, dass man sich mit ihnen in allem einer Meinung zeigt, aber ganz nach Voltaire denkt und handelt:
"Ich bin zwar nicht Eurer Meinung, aber bereit dafür zu sterben, dass sie geäußert werden darf."
"Ich bin zwar nicht Ihrer Meinung, jedoch bereit dafür zu sterben, dass sie geäußert werden darf." Voltaire
Diskussionen über die mögliche Verwendung europäischer
Goldreserven zur Hinterlegung eines Europäischen Währungsfonds machen
die Runde. Doch die Bundesbank winkt bezüglich einer Freigabe deutschen
Goldes schon einmal ab.
Das Nachrichtenmagazin Focus
berichtete am vergangenen Samstag, das Finanzministerium (BMF) habe den
Vorschlag gemacht, alle Euro-Länder sollten ihre Goldreserven
„buchhalterisch“ in einen Stabilitätsfonds einbringen. Das BMF wollte
die Sache allerdings weder bestätigen noch dementieren.
Aber die
Deutsche Bundesbank meldete sich daraufhin zu Wort.
"Sollten sich
die Pläne bestätigen, würden sie auf den entschiedenen Widerstand der
Bundesbank stoßen", sagte eine Bundesbank-Sprecherin am Wochenende
gegenüber der Presse.
Fakt ist, über die Verwendung der deutschen
Goldreserven hat der Vorstand der Deutschen Bundesbank alleinige
Entscheidungsgewalt. Weder die Bundesregierung noch die EZB hat darauf
Zugriff. Die Goldreserven gelten als Volkseigentum, da sie aus
Exportüberschüssen finanziert wurden, die deutsche Unternehmen
erwirtschaftet haben.
Es ist wie im privaten Bereich: Gold ist
Geld, wenn keine andere Währung mehr im Handel angenommen wird, Gold ist
auch auf Notenbankebene ein immer akzeptiertes Tauschmittel.
Interessant
in diesem Zusammenhang: Die Bedeutung des Goldes als wichtige
Währungsreserve wurden in den vergangenen Jahren immer heruntergespielt.
Mit der Aufhebung des Gold-Devisen-Standard, Anfang der
70er-Jahre, zielte man auf eine komplette Demonetarisierung des Goldes
ab.
Die bedeutenden Zentralbank-Käufe des vergangenen Jahres
(u.a. Indien, China, Russland) haben bereits deutlich gemacht, dass Gold
alles andere als ein "barbarisches Relikt" darstellt, wie es der Ökonom
John Maynard Keynes einmal bezeichnete.
In Krisen wie der
jetztigen, muss auch der letzte Währungshüter eingestehen: Banken,
Währungen, selbst Staaten können pleite gehen. Gold dagegen, ist immer
etwas wert.
Pressespiegel: „Die Deutschen haben unser Gold gestohlen“
Interessante Stories und Links zum Thema Gold
Die Wahrheit über das Gold der Griechen, Handelsblatt Der griechische Vizepremier Theodoros Pangalos behauptet, die Deutschen besäßen immer noch Gold, das die Deutschen den Griechen im Zweiten Weltkrieg gestohlen und nie zurückgegeben hätten. Das Handelsblatt widerlegt die Behauptungen.
Kommentar: Weitere Ablenkungsmanöver und Verschleierungstaktik. Griechenland wird nicht mehr lange mit Euro zahlen. Wir möglicherweise auch nicht.
Star-Investor sieht Gold auf 2000 Dollar steigen, Focus Die lebende Rohstoff-Legende Jim Rogers will sein Gold in Erwartung weiter steigender Kurse für lange Zeit nicht verkaufen. Ob die Konjunktur nun anziehe oder nicht, spiele für die positive Goldpreisentwicklung keine Rolle.
Kommentar: Der Mann weiß, wovon er spricht!
Gold-Spruch des BGH, Börse Online Zitat: „Anleger können unter Umständen Schadenersatz bei Gold-Knock-outs fordern. Denn Bezugsverhältnisse von Optionsscheinen dürfen nicht nachträglich korrigiert werden, entschied der Bundesgerichtshof (BGH).“
Kommentar: Echtes Gold kaufen, dann gibt’s auch kein Emittentenrisiko. Derivate sind Teufelszeug!
Investec Global Gold sieht langfristigen Goldpreisboden bei 1.000 USD, Rohstoffe-go.de
Zitat: „Allerdings warnte Investec vor Problemen für den Goldpreis, insbesondere auf Grund politischer und fiskalischer Entscheidungen. Nach Ansicht der Experten könnten die Vorschläge zur Neuregelung des Bankensektors von US-Präsident Obama theoretisch einen negativen Einfluss auf den Preis des gelben Metalls haben. Teile der geplanten gesetzlichen Regelungen könnten dazu führen, dass das Volumen des Rohstoffhandels insgesamt sinke.“
Kommentar: Derzeit wird ein Vielfaches des tatsächlich verfügbaren physischen Goldes an den Terminmärkten gehandelt, vor allem initiiert durch Verkäufer (Short-Selling). Eine Einschränkung dieses Handels wird eher zu einem steigenden Goldpreis führen.
Gold: FMA warnt vor unseriösen Anbietern, Nachrichten.at Zitat: „Schon im Herbst des Vorjahres warnten die AK-Konsumentenschützer nach einer `guten Handvoll´ Beschwerden vor der Firma KB Edelmetall mit Sitz in München und Luzern. Kritikpunkte waren die `viel zu hohen Kosten´, die mangelnde Risiko-Aufklärung und die `dürftigen Vertragsklauseln´.“
Kommentar: Vorsicht bei so genannten Goldsparplänen. Hier muss man genau auf die Kosten und die Abrechnung achten. Wer als Kunde jeden Monat einen 1g-Barren mit einem Aufgeld von 60 Prozent erwirbt und darüberhinaus nicht einmal ein Einzeltestat für die Einlagerung des Goldes erhält, macht etwas falsch!
Der Goldpreis hat am Montagmorgen mit 807,21 Euro ein neues Allzeithoch erreicht.
Mit exakt 807,209 Euro wurde der Goldpreis am heutigen Morgen in London fixiert. Damit stieg der Kurs des Edelmetalls auf ein neues in Euro gemessenes Allzeithoch. Der Kursrekord lag bislang bei 805,455 Euro. Er stammt vom 3. Dezember 2009. In US-Dollar gemessen überquerte der Preis pro Feinunze erstmals seit dem 4. Februar wieder die Marke von 1.100 Dollar.
Der vor dem Hintergrund der Griechenland-Krise gegenüber der US-Währung geschwächte Euro, verteuerte zuletzt Goldkäufe hierzulande. In seiner Handelswährung kostet Gold aber noch immer rund 10 Prozent weniger, als auf seinem Allzeithoch von 1.218,25 Dollar am 3. Dezember 2009.
Goldreserven pro Kopf: Welches ist das reichste Volk der Welt?
Der absolute Umfang der nationalen Goldreserven ist eine Sache. Aber wie viel des in Krisen so wichtigen Edelmetalls haben die größten Goldnationen pro Einwohner eingelagert? Goldreporter hat nachgerechnet und kam zu einem überraschenden Ergebnis.
133,7 Gramm Gold pro Einwohner lagert die Schweizer Nationalbank in ihren Tresoren, und damit mehr als jedes andere Land der Welt. So gesehen sind die Schweizer das reichste Volk der Erde. Während US-Dollar und Euro beliebig vermehrbar und nichts weiter als Zahlungsversprechen sind, verfügt Gold über einen inneren Wert und kann niemals Bankrott gehen. Im Ernstfall ist jeder Schweizer theoretisch mit vier Unzen Gold abgesichert, das entspricht derzeit immerhin einem Gegenwert von 3.400 Euro.
Mit einer echten Überraschung wartet in dieser Betrachtung der Libanon auf. Dessen Goldreserven im Umfang von 286,8 Tonnen reichen aus, um jedem Libanesen 72,22 Gramm Gold zu überreichen. Damit kommt das Land weltweit auf Platz 2.
Dass Deutschland in dieser Rangliste ganz weit oben auftauchen würde, damit war hingegen zu rechnen. Für jeden Bundesbürger hat die Deutsche Bundesbank theoretisch 41,62 Gramm Gold gebunkert.
Eine Übersicht der (gold)reichsten Völker zeigt die folgende Tabelle.
Quelle: World Gold Council, *Wikipedia
Erkenntnis: Für die oben berücksichtigten 4,4 Milliarden Erdenbürger bleiben pro Person durchschnittlich 6,56 Gramm Gold, wenn man die Reserven komplett unter den Menschen verteilen würde. Das entspräche einem Geldwert von derzeit 168,74 Euro pro Kopf.
Hier wird von einem lieben Holländer, der sich wirklich sehr sehr viel Mühe gemacht hat lückenlos erklärt wie und warum die Gold-Preisdrückung passiert und sehr anschaulich in 20 Kurzvideos dargestellt.
Es ist zwar in englisch, wird aber durch Texte und charts zusätzlich sehr verständlich, chronologisch und optisch gut aufbereitet und ist sicher für jeden interessant, der sich für Gold (auch Silber) interessiert, auch wenn er schon viel weiß.
Es werden eindeutige Dokumente und Briefverkehr aus der FED, Greenspan u.v.a. gezeigt, die klare Beweise darstellen.
Natürlich muss man immer mal zwischendurch wieder anhalten um das alles auf die Reihe zu kriegen… Bin grade bei Teil 6a.
Das ganze Schema ist derartig teuflisch, das kann sich nur der Leibhaftige persönlich ausgedacht haben. Was für ein Krimi! -nalfall!
Wer sich also die Zeit nehmen möchte, was man sollte!!!, hier ist der link für alle Folgen:
This presentation about the suppression of the price of gold contains the following topics:
1. Suppression What suppression? An Introduction 2. Why suppress the price of gold? 3. The monetary discipline imposed by gold 4a. Introduction and overview of gold price manipulation schemes 4b. Suppression by official sales and announcements 4c. Direct gold leasing and the gold carry trade 4d. Indirect gold leasing through gold swaps and forward sales 4e. Fractional Reserve management of unallocated gold accounts 4f. Using gold derivative schemes to suppress the price of gold 4g. High Frequency Trading gold derivatives 5a. Official quotes and documents indicating the suppression of the gold price (1968 -1998) 5b. Official quotes and documents indicating the suppression of the gold price (1999 – 2009) 6a. Who exactly are behind the gold price suppression schemes? Meet the ESF 6b. Who exactly are behind the gold price suppression schemes? Meet the foreign allies and the Wall Street Axis 7. Which suppression strategies are used? 8a. Reasons to be skeptical about gold derivatives 8b. A closer look at the GLD prospectus 9. How much gold is being sold that does not exist? 10. How to bring about the end of the gold price suppression?
In der aktuellen Krise kann man niemandem raten, Gold zu verkaufen. Im Gegenteil. Gerade jetzt ist der Besitz von echtem Gold und Silber als Vermögensschutz besonders wichtig. Wer trotzdem ersthaft daran denkt, Altgold zu veräußern, der sollte sich diesen TV-Beitrag ansehen.
Focus TV hat im vergangenen Jahr verschiedene Goldankauf-Stellen in Hamburg getestet. Die Redaktion ließ zunächst alten Goldschmuck von einer Scheideanstalt schätzen. Damaliger Goldpreis pro Unze: 714 Euro. Ermittelter Wert des Schmucks: € 1.582,15. Der Bericht zeigt, wie viel Geld verschiedene Goldankäufer in Hamburg seinerzeit für diese Ware angeboten haben.
FocusTV testet den Goldankauf in Hamburg
Hilfestellung dabei bietet Aurum Edelmetalle in Norderstedt. Die Scheideanstalt hat die Feingold-Bestimmung vorgenommen. Außerdem wurde anhand des Feingold-Gehaltes der Ankaufspreis der Scheideanstalt ermittelt. Dabei handelt es sich in der Regel um den Maximal-Preis, der im Ankauf zu erreichen ist. Privatkunden müssen sich nicht an den Goldankauf wenden – jeder kann seine Edelmetalle, Altgold, alten Schmuck oder Zahngold auch direkt mit einer Scheideanstalt wie Aurum Edelmetalle abrechnen.
Veröffentlich am 10.02.2010 08:22:00 Uhr von Jim Willie CB
Die Preise für Futures-Kontrakte an den Terminbörsen (der Papierpreis) und die Preise für physisches Gold bei Transaktionen (der physische Preis) haben sich deutlich entkoppelt. Die Preisunterschiede wachsen weiter an, stark genug, um den Goldmarkt an sich unter gewaltigen Druck zu setzen. Achten Sie dabei nicht auf die Aufschläge bei herkömmlichen Goldkäufen, sondern auf Käufe in Größenordnungen von zweistelligen Millionen-$-Beträgen. Mitte Dezember wurden fast alle Anfragen auf Auslieferung von Goldkontrakten durch Barzahlungen beglichen – wobei ein 25%iger Bonusaufschlag angeboten wurde. Offiziell wurde sogar ein neuer Buchungseintrag "Cash for Delivery" eingeführt, der notwendig wurde, um die gequälten Bilanzen auszugleichen. Das erregte wenig Aufmerksamkeit. Manche nennen es unverhohlene Bestechung. Andere nennen es technischer Ausfall.
Der Zeitpunkt, an dem es GAME OVER in London heißt, kommt mit schnellen Schritten näher. Die Geschäftbedingungen haben hier ein kritisches Niveau erreicht, das zumindest hört man aus vertrauenswürdigen, Top-Informationsquellen mit Kontakten nach London und direkten Erfahrungen mit dem dortigen Marktgeschehen. Wie lange noch kann eine große Metallbörse Kontrakte verkaufen, aber gleichzeitig selbst nur über winzige Goldmengen in ihren Lagern verfügen. Die Märkte für Papiergold und für physisches Gold haben sich am Ende ganz praktisch voneinander getrennt, sprich: Echtes Gold spielt fast gar keine Rolle mehr bei der Begleichung von Londoner Papierkontrakten.
Das Fehlen von Gold in London macht extreme Taktiken zur Kontraktbegleichung und zur Bereitstellung von physischem Gold erforderlich. Bürokratische Papierkriegprozeduren verzögern individuelle Auslieferungen, und wird Goldlieferung gewünscht, kommen Bestechungspraktiken standardmäßig zum Einsatz. Die London Bullion Market Association verfügt über fast Null Gold mehr, ihre Bestände wurden seit Anfang Dezember im großen Umfang abgezogen worden; ein Prozess, der sich aktuell beschleunigt. Die Möglichkeit, Fiat-Geld zu günstig erachteten Preisen in Edelmetalle zu konvertieren, schwindet ebenfalls. Der Londoner Gold-Banker sagte:
"Dort passiert viel mehr, als man mitbekommt. In Wirklichkeit konsolidiert sich das physische System gewaltig; es organisiert sich rasend schnell um – völlig im Verborgenen; und so gut wie keiner hat hier Einblick, selbst die sogenannten Insider nicht. Der Papier-Edelmetallmarkt und der physische Edelmetallmarkt sind de facto voneinander abgekoppelt. Die Märkte für Papier- und Echtgold funktionieren derzeit in parallelen Universen. Das physische Gold aus den Tresoren der Banken fließt gerade mit umwerfender Geschwindigkeit ab."
Hervorzuheben sind hier "Konsolidierung" und "Reorganisierung", solche Entwicklungen entgehen all jenen, die auf das existierende, lächerliche, korrumpierte System (durch loyale Aufsichtbehörden erlaubt) fixiert sind. Das Management der LBMA, COMEX wie auch die Beamten des US-Finanzministeriums etc. haben aktuell zu kämpfen, damit das existierende System aufrechterhalten werden kann. Den Berichten zufolge sind sie zudem nicht über die Einzug haltenden, neu erdachten Strukturen im Bilde. Im Hintergrund, dem Blickfeld weit entrückt, werden von Grund auf neue Systeme eingerichtet. Dabei handelt es sich manchmal um komplexe Tauschsysteme, die bald in Erscheinung treten und für Furore sorgen werden – Systeme von beeindruckender vertikaler Integrierung. Gleichzeitig sind weiterhin neue Gebrauchswährungen, grundlegende Entwürfe, vertragliche Gerüste und anderes mehr für spätere Umsetzung in der Planung.
Der wahre Goldpreis könnte schon bald unbekannt sein – eine extrem positive Entwicklung. Verräterische Ereignisse wie Bankrotte, Gerichtsverfahren und Festnahmen stehen aller Wahrscheinlichkeit nach bevor, alles zu gegebener Zeit, denn der geordnete Zusammenbruch hat zu außergewöhnlichen Reaktionen geführt. Aktuell sehen wir extrem schwerwiegende Taktiken: An der London Metals Exchange (LBMA) und der COMEX in den Vereinigten Staaten werden nackte Gold-Short-Kontrakte benutzt, um den Goldpreis zu drücken. Das ist alles illegal und verboten. Nachschussforderungen werden ausgelöst und somit weitere Verkäufe von Papierkontrakten erzwungen. Die Stimmung unter den eher naiven und weniger informierten Goldinvestoren wurde seit Anfang Dezember gedrückt.
Die Welt strebt auf ein Höhepunktereignis zu. Sicher, auch andere Analysten behaupten das jetzt schon seit Monaten. Da aber nun Europa, der US-Kongress, der Persische Golf in Bewegung ist, der US-China-Handelskrieg eskaliert, die Schuldenfinanzierung des US-Finanzministeriums zunehmend als Druckerpressenaktivität wahrgenommen wird, streben wir auch wirklich auf ein Höhepunktereignis zu, denn das Metall Gold hat den Londoner Markt verlassen. Das auslösende Ereignis ist unbekannt. Es wird wahrscheinlich nicht direkt mit den oben beschrieben Ereignisfronten in Verbindung stehen. Es wird wahrscheinlich eines der typischen Feld-Wald- und Wiesenereignisse sein, das mit den gewöhnlichen Stress im Umfeld der weiter bestehenden Krise im Kreditmarkt, Goldmarkt und Währungsmarkt in Verbindung steht.
Eine ganz besondere Bedeutung erlangt derweil die Finanzpresse, dahingehend, dass sie keine Fakten über den aktuellen Zusammenbruch und den Verwerfungen im Goldmarkt ausplaudert. Viele der Belastungen bleiben auch deswegen im Verborgenen, weil die Pressenetzwerke nur die offiziellen Preise übermitteln, welche auf Papier basieren. Erwarten Sie nicht, dass sie bei Reuters, Bloomberg, Associated Press, Wall Street Journal, New York Times, Investors Business Daily oder Barrons lesen werden, dass es an der Londoner Metallbörse oder an der COMEX in New York und Chicago eine groteske Goldknappheit gäbe.
Man wird nicht berichten, dass London quasi das Gold entzogen wurde und dass sie trotzdem noch Papierkontrakte verkaufen. Akkurate Berichterstattung würde den Zusammenbruch nur noch beschleunigen und die Möglichkeit einer Zeitverzögerung zunichte machen. Die Presse wird nicht berichten, dass Milliardäre ihre physischen Goldkonten, aufgrund schweren Misstrauens gegenüber Bankern, zügigst leeren, weil das Gold-Leasing seit vielen Jahren illegale Praxis ist. Stellen Sie sich vor, man verkauft Holzkontrakte, ohne Holz zu liefern. Stellen Sie sich vor, man würde Hypotheken verkaufen, ohne dabei Eigentumsrechte übertragen zu bekommen. Also genau das, was die Wall Street zwischen 2003 und 2007 gemacht hat.
London als Ziel
Letztes Jahr im August 2009 erreichte eine Busladung ehemaliger Topangestellter des US-Finanzministeriums und bestimmter Wall-Street-Firmen die belgische Stadt Brüssel. Sie wandten sich an die Justizbehörden, um strafrechtliche Verfolgung abzuwenden. Sie kamen bepackt mit Beweisen, Dokumenten, E-Mails, Aussagen, CD-Boxen und vielem mehr. Sie bekamen Asyl in Austausch gegen staatliche Beweise. Die Brüssler Abteilung zur Verfolgung schwerer Betrugsfälle ist nun mit Daten überhäuft. Alles deutet auf eine strategische Entscheidung der Brüssler Interpol-Abteilung hin. Ihr Ziel ist London, denn hier liegt das Zentrum der Syndikatsvollstreckungen für das Fiat-Währungssystem, hier ist Zentrum der Goldpreisdrückung, hier gibt es die größten Schwachpunkte, hier ist das Fehlen des Goldes am offensichtlichsten, was sie so angreifbar macht. London ist das schwächste Glied in der Ponzi-Kette, die auch unter dem Namen "globales Geldsystem mit US-Dollar-Preismechanismus und US-Treasury-Bondreserve-Komponente in den Banken" bekannt ist.
Im Dezember schließlich kam es zu einem anderen wichtigen Ereignis. Eine Clearingstelle erhielt eine Absichtserklärung, man solle an die Londoner Metallbörse 250 Tonnen physisches Gold ausliefern. Der Kontrakt wurde ausgesetzt. Die dabei angewandte Methode zur Aussetzung und Behinderung des Kontrakts ist eine Geschichte für sich. In nachprüfbarer Form ist nur wenig darüber bekannt. Es geht darum, dass es den Londoner Bankern innerbetrieblich verwehrt wurde, diese Menge Gold zuzuführen. Gleichzeitig forderten private Milliardäre die Inbesitznahme ihres Goldes, das auf den zugeteilten Goldkonten lagerte. Im Goldsektor werden sie häufig freundlich als "sovereigns" bezeichnet.
Als ich wegen Details nachhakte, erzählten mir meine Quellen von einem chinesischen Hintergrund. In den letzten Wochen machten es ihnen andere aus Zentraleuropa, besonders aus der Schweiz, nach. Aus London wird also von allen Ecken Gold abgezogen, das nicht wieder nachgeliefert wird. Ein Zusammenbruch steht an und Unfälle sind garantiert. Gold ist der ultimative Schwachpunkt. Es ist der Unterbau des US-Dollars, es konkurriert mit US-Staatsanleihen, während der US-Dollar vom Defacto-Petrodollar-Standard abgestützt wird. Auch das wurde angemahnt: Erinnern Sie sich an die Ankündigungen der Saudis im Mai 2009 – mit Russland, China, Japan und Deutschland auf ihrer Seite. Am Ende werden Rohölverkäufe nicht mehr über den US-Dollar beglichen werden.
Der Goldmarkt ist als Markt einzigartig, wenn man schaut, was hier hinsichtlich eines passenden Ausgleichs zwischen Angebots- und Nachfrageseite passiert. Seit 2005 verweisen meine Analysen auf die einzigartigen Bedingungen beim Gold in Hinblick auf die Inelastizität der Angebotsseite. In meiner Prognose von vor über vier Jahren hieß es, man könne – sogar bei steigenden Goldpreisen – von einem sinkenden Bergbauoutput ausgehen. Die Prognose war korrekt.
Zusätzlich zu komplizierteren Bergbauprojekten, tieferen Erzvorkommen, dünneren Goldadern und höheren Projektkosten waren zudem noch andere paradoxe Faktoren am Werk. Mit Sicherheit aber schaffen die Projekte des Sektors mit größeren Aufwendungen nur noch geringere Produktion. Erwähnt sei hier nur das verrückte Management der marxistischen Führung Südafrikas was die Stromproduktion angeht. Schmutzige Kohle in den Kraftwerken und höhere Besteuerung der Bergbaufirmen sorgen für einen viel niedrigeren Goldoutput als unter der ehemaligen Führung. Es gibt zahlreiche Gründe dafür, warum der Goldoutput im laufenden Jahr sinken wird, selbst bei hohen Goldpreisen. Der Sektor ist im Niedergang. Ultra-gehaltreiche Erzvorkommen gibt es schon lange nicht mehr.
Meine Prognose eines sinkenden Goldoutputs bei steigenden Goldpreisen, der inelastische Faktor, lautete in etwa so: Die großen Bergbauunternehmen leiden unter den Folgen ihrer unklugen (mit Sicherheit nicht gestatteten, vielleicht sogar illegalen) Gold-Terminverkäufe, die sich in ihren tiefen Hedge Book wiederfinden; die Verluste könnten katastrophale Dimensionen annehmen.
Nehmen Sie Barrick Gold als Beispiel. 2007 gaben sie die komplette Begleichung ihres desaströsen Hedge Book bekannt. Sie logen und schlossen nur ein Drittel des Hedge Book, indem sie Aktien verwässerten und neue langfristige Unternehmensschuldtitel ausgaben. Im Sommer 2009 gaben sie erneut die komplette Begleichung ihres desaströsen Hedge Books bekannt. Die Finanzpresse vergaß, dass Barrick ja eigentlich schon zwei Jahre zuvor alle Terminmarktverbindlichkeiten aus ihren Büchern getilgt haben sollte – eine Gedächtnislücke, die kaum überrascht. Und auch das stimmte wieder nicht ganz, denn ihnen war das Kapital ausgegangen, das sie zuvor erneut aus einer groß angelegten Ausgabe neuer Aktien gewonnen hatten, wodurch die Aktie aufgrund von Verwässerung aufs Neue gelähmt wurde.
Die Gemeinschaft der Investoren in Toronto und an der Wall Street lieben diese auf den Hund gekommene Aktie immer noch, denn geheime Absprachen und ein paar Prozente müssen wohl hauptsächlich der Grund sein, dass diese Aktien weiter gepusht wird. Sie brauchen nur auf den Firmenvorstand zu schauen, um gewaltige syndikatische Präsenz auszumachen. Genaugenommen hat das Unternehmen zwei Vorstände, um den Anteileignern einen Extraservice bieten zu können, anstatt nur eines einzigen für das Syndikat.
Zusammenfassend lässt sich also sagen, die Schließung der riesigen Hedge Books kostet die großen Bergbauunternehmen hohe zweistellige Milliarden-$-Beträge, die ansonsten in Bergbauprojekte und in zusätzlichen Goldoutput gegangen wären. Das passierte aber nicht, denn das Kapital des Bergbausektors floss an die Goldpreisdrückung ab. Der eigenartigste Aspekt an diesem Faktor ist die Tatsache, dass von Investorenseite keine Klagen wegen Verletzung treuhänderischer Verantwortung angestrebt wurden.
Die Kehrseite dieses wichtigen Faktors für Preisreaktionen ist Inelastizität auf der Nachfrageseite. Wenn es nach oben geht, dann wird dieses Phänomen Goldfieber genannt. Ein steigender Goldpreis zieht eine steigende Goldnachfrage nach sich. Stellen Sie sich vor, der Preis von Fernsehern würde um 50% steigen – die Menschen würden dann Schlange stehen, um sich teuere Geräte zu kaufen. Niemals! Aber beim Gold ist das normal. Wenn es nach unten geht, funktioniert dieses Phänomen umkehrt.
Ein fallender Goldpreis (das gilt besonders für den Papiergoldpreis, der von den brutalen Kräften der Gold-Futures-Kontrakte diktiert wird, welche häufig nicht durch das Vorhandensein von physischem Gold gestützt sind) führt nach und nach zu einer dunklen und düsterer werdenden Stimmung am Goldmarkt. Die Menschen stürmen dann nicht in den Goldmarkt, denn es wurde ihnen ja zu einem günstigeren Preis angeboten.
Wenn Hebel im Spiel sind, dann ist es wohl eher so, dass sie den Nachschussforderungen ausgeliefert sind. Sie geben dann eher auf, verkaufen aus, werfen ihr Gold auf den Markt und lecken ihre Wunden. Das sind Legionen aus Platzhaltern und Risikojunkies. Das sind gewaltige Horden, die keine Geduld oder Umsicht zeigen, obgleich sie voll und ganz um die angespannten Bedingungen an der Goldbörse wissen. Sie werden zurückkehren, aber wenn sie das tun, werden sie einen Goldpreis bezahlen, der 50% über dem Preis liegt, den sie das letzte Mal für das edle, gelbe Metall zahlen mussten. Sie werden doppelt so viel kaufen, wenn der Preis sich verdoppelt hat.
Auseinanderdriften bis zum Zusammenbruch
Meine Goldprognose, die ich vor ein paar Monaten im "Hat Trick Letter" gemacht hatte, war deutlich. Der Goldpreis wird beachtlich auseinanderdriften. Der Papiergoldpreis wird, je näher wir dem Zusammenbruch kommen, sinken, während der physische Goldpreis (aus den physischen Käufen) deutlich steigen wird. Das Gefälle wird zuerst nur graduell anwachsen, sich dann aber schlagartig in eine groteske Preisdisparität verwandeln.
Wenn es so weit ist, dann ist zu erwarten, dass Dunkelheit über den Goldmarkt hereinbricht. Von da an kann nur spekuliert werden. Ich gehe davon aus, dass die offiziellen Goldmetallbörsen schließen werden – zumindest vorübergehend. Sie haben sowieso kein Gold, also haben sie auch nix zu verkaufen! Die Börsen offen zu halten, würde nur ihr Kontrakt- und Haftungsrisiko erhöhen. Achten Sie auf rechtliche Schritte gegen das mittlere Management an den Börsen, schweren polizeilichen Druck gegen sie sowie auf Vereinbarungen und Deals, um die Hauptpersonen zu kriegen. Das ist das standardmäßige Vorgehen der Polizei. Was den Punkt Gerichtsprozesse angeht, so sind sie schwer zu kontrollieren und schwer vorherzusagen.
Es baut sich Druck auf, der dieses Auseinanderdriften unterstützt. Wann immer es in den letzten Monaten zu großen Lieferungen aus den Goldbörsen kam, musste dabei rigoros eine neue Prozedur eingehalten werden. Zur Lieferungsprüfung zählen jetzt strenge Informationen von Edelmetallprüfern wie Zertifikate, Daten, Firmennamen und Stempel.
Noch vor Herbst 2009 war an solche Prozeduren gar nicht zu denken. Daraus lassen sich zwei Schlüsse ziehen. Erstens sind die Käufer misstrauisch über die Qualität des physischen Goldes – nicht nur im Umfeld verbreiteter Geschichten über die schlechte Qualität der 80-jährigen Goldbarren aus London, sondern auch wegen Barren mit Goldgehalten unter 100%. Im Zuge der kompletten Kontrollübernahme über die Finanzministerien, ein Prozess der seit 1992 läuft, hat sich die Geschäftspraxis des Bullion-Bank-Sektors stark geändert – seit der Zeit, als Robert Rubin, ein ehemaliger Währungshändler bei Goldman Sachs, die Szene in der Funktion des US-Finanzministers infiltrierte.
Wenn der Zusammenbruch kommt, gehe ich davon aus, dass verschiedene wichtige Einrichtungen in der Welt ihre wirklichen Transaktionspreise ausschreiben und, ohne Namen zu nennen, veröffentlichen werden. Und diese werden dann etwas variieren. Schon heute weicht der Spot-Goldpreis in Hong Kong pro Unze um 10 $ bis 15 $ vom Londoner Spot-Preis ab. Das ist Standard und spiegelt unterschiedliche Nachfrageniveaus gegenüber unterschiedlichen Angebotsniveaus wider.
Trotzdem: In nicht allzu ferner Zukunft werden bestimmte wichtige Einrichtungen ihre wirklichen Goldpreise, im Durchschnitt berechnet, öffentlich ausrufen. Somit kann es zum ersten Mal seit Jahrzehnten wieder zu einer echten Goldpreisermittlung kommen. Dieser Tag wird kommen, und diejenigen, die ihr physisches Gold & Silber dickköpfig gehalten, dem Druck nicht nachgegeben und nicht auf die falschen Papierpreise reagiert haben, diejenigen werden dafür belohnt.
Diejenigen, die denken, dass dieser Tag mit unveränderten politischen und wirtschaftlichen Umständen einhergehen wird, liegen vollkommen falsch. Sie sollten es sich wirklich hässlich vorstellen. Tatsächlich beginnen sich die einige der hässlichen Entwicklung schon zu zeigen. Eine neue Regelung der US-Regierung verlangt, dass jeder größere Goldkauf nach strikten Anti-Geldwäscherichtlinien durchgeführt wird. Weitere Restriktionen existieren also schon. Vielleicht wird auch der Tag kommen, an dem erklärt wird, dass jeder Amerikaner, der ein Konto im Ausland besitzt, illegal handelt. Pure Verzweiflungstat!
Die Goldbasis inmitten der Konfusion
Es gibt zahlreiche Hintergrundfaktoren für Gold. Die wesentliche Story kommt aus Europa. Alle, mit Ausnahme der Experten, halten die Staatsschuldenausfälle für Griechenland, Spanien, Italien und Portugal für vorprogrammiert. Deutschland wandert auf einem schmalen Grat und behauptet, man wolle die Zusammenbrüche abwenden. Sie drängen sehnsüchtig auf Ausfälle und auch auf Ausschlüsse aus der Europäischen Währungsunion.
Das Euro-Experiment ist für Deutschland ein Misserfolg gewesen, pro Jahr wurde das Land um Ersparnisse in Höhe von 440 Milliarden $ erleichtert – eine ganzes Jahrzehnt lang. Auf der Strichliste stehen 4 Billionen für Deutschland, sie möchten, dass die Südeuropäer jetzt komplett abspecken. Der Fall der Euro-Währung wird solange anhalten, bis mehr Klarheit über die ausgestoßenen Mitgliedsnationen und die anschließend neuen Strukturen herrscht. Der derzeitige Euro wird im Umfeld der Konfusion auch weiterhin zappeln, was als zweifelhafter Vorteil für den US-Dollar betrachtet werden kann.
Die Europäische Kernzone mit Deutschland und den Beneluxstaaten im Zentrum haben standfeste Fundamentaldaten, ein Fakt, der bald zur Geltung gelangen wird. Die Führungen der europäischen Länder werden von einer niedrigeren Euro-Bewertung profitieren, denn der Exporthandel kann bei ökonomischen Stimuli angespornt werden, aber noch wichtiger ist die Tatsache, dass die Reservenanlagen in US-Dollar im Wert steigen und somit die Banken stützen.
Mit Dubai fing der Prozess der Schuldenintoleranz an. Der Euro befindet sich jetzt auf dem Weg zu einem Tod-Wiedergeburt-Prozess – das Ende des allgemein gültigen Euros hin zum Kerneuro. Diese neue Kerneurowährung wird der alten Deutschen Mark ähneln, deren Rückkehr mit der Rückkehr anderer Nation zu ihren ehemaligen Nationalwährungen zusammenfallen wird.
Sie können davon ausgehen, dass die neue D-Mark hart sein wird und auch davon, dass die anderen Rückkehrwährungen einen Einbruch von 25% bis 40% erleben werden. Solange Deutschland nicht mit einem soliden Plan inklusive einer neuen superschnittigen Euro-Währung aufwartet, wird der US-Dollar weiterhin direkt auf Kosten des Euros profitieren. Die Nutzung des Euros als sekundäre Weltreserve hat einigen Schaden angerichtet. Er war dafür nicht geschaffen. Umkehr ist erforderlich. Gold steht wettstreitenden Mächten gegenüber, die seinen Preis heben und ihm schaden können.
Der Währungsmarkt ist in Aufruhr. Eine bizarre US-Dollar-Erholung scheint sich einzustellen – eine zweite Runde des US-Dollar-Todestanzes von vor einem Jahr. Das Chaos in der Euro-Währung fällt mit Drohungen zusammen – vom verschwenderischen Ausgabekurs der US-Regierung soll abgewichen werden, um einen Grund für einen steigenden US-Dollar zu liefern. Ein solches Vertrauen in eine Wiederherstellung des fiskalen Managements ist jedoch sehr fehl am Platze, da die Schwarzen Löcher Fannie Mae & AIG kolossalen Finanzierungsbedarf aufweisen und weil das Militärbudget ohne Checks and Balance anwächst. Die ruinierte US-Regierung, die ruinierten US-Banken, der ruinierte US-Immobiliensektor und die ruinierte US-Wirtschaft deuten an, dass ein anhaltender Fall gerechtfertigt ist.
Die Zahlen für das Brutto-Inlandprodukt des vierten Quartals hätten eigentlich Gelächter hervorrufen müssen, aber zumindest erwähnten die Analysten die starken Effekte der Auffüllung von Lagerbeständen. Die Zahlen für das vierte Quartal werden sich als süßer Höhepunkt herausstellen, was sich ganz deutlich zeigen wird, wenn die US Fed und das Finanzministerium versuchen wollen, von ihren monetären Exzessen Anstand zu nehmen. Ohne einen niedrigeren US-Dollar und niedrigere US-Immobilienpreise ist eine wirtschaftliche Erholung nicht einmal entfernt möglich. Ein heller populistischer Schein soll auf die widerspenstige US-Zentralbank geworfen werden. Ihr Chairman wird ihre Befestigungen verteidigen, aber das Syndikat wird in Verzweiflung geraten.
Gold ist der europäischen Umstrukturierung und der Revolte des US-Kongress ausgeliefert. Gleichzeitig wird sich der Papiergoldmarkt schließlich ganz vom physischen Goldmarkt abkoppeln. Divergenz und Chaos kommen als nächstes. Der Papiergoldpreis könnte das Gebiet um 1.080 als dienliche Basis für den nächsten Aufwärtstrend nutzen. Aber auf jeden Fall sollten Sie eines wissen: Gold hat jetzt die Twilight Zone erreicht hat, zusammen mit den großen Währungen. Der US-Dollar und der Euro driften auf den Forex-Ozeanen der Konfusion dahin, denn in so manchen Ecken wird das Fiat-Geld stärker angezweifelt.
Was ist der Euro wert, wenn plötzlich zwei, drei oder vier Nationen ihn nicht mehr nutzen dürfen, ihre Schulden unter diesem Währungszeichen nicht mehr begleichen können und zu alten Drachmen, Peseten, Lira zurückkehren – inklusive einer Abwertung? Wer weiß? Gold wird vom Chaos und der Verwirrung profitieren. Der Dollar scheint davon zu profitieren. Die US-Regierung erscheint ganz wie ein verzweifelter Zocker in Las Vegas, der unter vollem Risiko mit doppeltem Einsatz spielt, weil der Einbruch naht.
Das wichtigste Schuldenfinanzierungswerkzeug der US-Regierung zur Schuldenfinanzierung ist die versteckte Druckerpre$e. Was die letzten 12 Monate angeht, so mussten nicht nur die Gläubiger Kredit zollen, auch den Inflationsingenieuren muss Respekt gezollt werden, dass sie es schafften, die gewaltige Schuldenmonetisierung des US-Finanzministeriums aus den Blättern der Finanzpresse und aus den Sendungen der Finanznetzwerke zu halten. Für jeden Dollar der durch echte Bond-Auktionen und -Käufe finanziert wurde, wurden drei bis fünf Dollar von der Druckerpre$e finanziert, die, so gut es geht, versteckt gehalten wird. Die Schwebe des US-Dollars kann unter solchen Bedingungen nur eine zeitlich sehr eingeschränkte Situation bleiben.
Wenn die "Sovereign-Milliardäre" ihr Gold zurück nach Hause ordern, wo es nicht mehr dem treuhänderischen Missmanagement ausgesetzt ist, dann stellt das keine neue Nachfrage dar. Die neue Nachfrage kommt von den legitimen Fonds (zum Beispiel jene, die von Paulson oder Sprott geführt werden), hinter denen auch wirklich echtes Gold, wie es in den Prospekten vereinbart, steckt. Das Vertrauen in die größten Exchange Traded Funds ist meiner Meinung nach völlig fehl am Platz.
An dieser Stelle wird es keine weitere harsche Kritik für Fonds wie GLD & SLV geben. In meinen Augen laufen sie ohnehin Risiko, in der Kritik zu stehen und später rechtlich verfolgt zu werden. Wenn die Kritik einschlägt, werden ihre Anteile möglicherweise mit tiefen Abschlägen gegenüber den Gold- und Silberpreisen gehandelt, vielleicht sogar schon früher als man meint. Im Dezember, zum Ende des Jahrzehnts, wurde kaum Aufhebens gemacht, als es hieß, der große Gewinner unter allen Anlageklassen sei Gold gewesen. Wenn die Gold-Performance in ihrer ganzen Breite bekannter wird und wenn sich die Fakten erst einmal gesetzt haben, dann ist auch von steigender Nachfrage auszugehen.
Physisches Gold ist der beste Schutz gegen ein Kontrahentenrisiko im Terminmarkt – sprich wenn die Goldstütze untergraben wird und Kontraktbrüche häufiger vorkommen. Die staatlichen Goldreservenbestände sind aktualisiert worden. Die Zahlen sind zu niedrig, sie enthalten keine externen Bestände der Zentralbanken, wie sie zum Beispiel in bestimmten Sovereign Wealth Funds vorkommen. Die Bestände des IWF und der USA sind pure Fiktion. Die russische Zentralbank fährt ihre Goldbestände nach oben. Private Quelle erzählen, Putin würde zudem viel mehr Gold in nicht-staatlichen Lagereinrichtungen halten, wodurch die öffentliche Bilanzierung umgangen würde.
Auch China verfügt über versteckte Goldbestände. Da China bloß 1,5% der angegebenen Reserven in Gold hält, muss es noch eine ganze Menge aufholen. Die meisten Nationen verfügen im Verhältnis über 15-mal so viel Gold wie China. Die Nachfrage aus China wird noch jahrelang kontinuierlich stark und umfangreich ausfallen. Die meisten Industrienationen haben im Verhältnis zu ihren Gesamtreserven eine Gold-Ratio von 60% bis 70%. Wie es mit der Reservenlage dann in Wirklichkeit steht, sei dahingestellt – aber sollte China ein Reserve-Gold-Verhältnis von 65% anstreben, dann müsste es 44.619 Tonnen physisches Gold akkumulieren. Ihr Defizit entspricht 27% der insgesamt oberirdisch existierenden Goldvorräte. Die Orientierung hin zu einem umsichtigen Reservenmanagement wird den Goldpreis in den Himmel treiben.
Goldinspektoren haben London erreicht, die Barbaren stehen vor den Toren. Der Abzug von physischem Gold aus den Börsen ist schon längst im Gange. Geschichten bezüglich der Nichterfüllung von Kontrakten und Auslieferungsausfällen werden enthüllt. Gleichzeitig weisen die Goldbarrenlisten von Street Tracks Unregelmäßigkeiten auf.
Einige Analysten haben Kritik am Jackass-Artikel von Mai 2009 geäußert, in dem es um die Auftragskiller ging, die kommen, um die COMEX niederzumachen. Um meine Aussagen zu widerlegen, schien Eric de Carbonnel von Market Sceptics wirklich die unterzeichneten Verträge mit Daten, Auftragsopfern, Vertragszertifizierungen und sogar die eingesetzten Waffen, detaillierte Methoden sowie die dokumentierten Muster der Blutspritzer sehen wollen. Seltsamerweise hat Eric deC mir ja erst die harten Indizen geliefert, um meine Argumente hinsichtlich der London-Ereignisse zu untermauern, als er in gut geschriebenen Artikeln Details über Unregelmäßigkeiten lieferte.
Meine Kommentare im Artikel waren allgemein gehalten und bildlich gesprochen. Sie waren keineswegs wortwörtlich zu nehmen, so als würden Männer mit Maschinengewehren die Geldwechsler im Tempel hinwegfegen. Der Prozess hat begonnen, denn die Killer sind in der Tat vor Ort. Der Ort ist London, nicht New York, was keinen Unterschied macht, da diese beiden Hauptorte durch eine starke Nabelschnur verbunden sind.
Zwei Arten von Killern sind aufgetaucht: Die einen waren Kontrakthalter, die der London Bullion Market Association Ende Herbst (und vor allem im Dezember) das Gold entzogen. Darunter waren viele chinesische Milliardäre, die die Rückgabe ihres physischen Goldes forderten und diese Rückgabe auch über rechtliche Schritte und eigens engagierte Juristen erzwangen. Bei den anderen handelte es sich jüngst um reiche Privatpersonen aus der Schweiz. Ihre Rückforderungen scheinen den Verdacht illegaler und unerlaubter Praktiken, wie das Leasen von Gold zum Weiterverkauf, zu bestätigen.
In einem zweiten Schritt sind nun die Inspektoren gekommen, engagiert von privaten Milliardären, die über Goldkonten verfügen. Die Inspektoren könnten bald schon unsachgemäß geliehenes Gold zum Vorschein bringen. Die Inspektoren sind die Killer!! Eigentlich waren sie schon Anfang Dezember gekommen, nun haben sie jedoch ihren Aufgabenbereich ausgeweitet.
Die Metallbörsen können nicht verhindern, dass diese Leute ihre Inspektionen durchführen und Goldkontenbestände im Umfang von Hunderten Millionen $, manchmal Milliarden $, überprüfen. Wenn dieses physische Gold unsachgemäß geleast wurde, müssten sich die führenden Angestellten der Börsen wegen gerichtlicher Verfahren und Kontraktbetrugs sorgen.
Sie könnten sich aber auch wegen der verärgerten Milliardäre Sorgen machen, die um ihr physisches Gold betrogen wurden und jetzt bloß noch Papierzertifikate in den Händen halten. Solche Männer haben dicke Budgets, um ein paar Profis anzuheuern, die etwas Drecksarbeit im Hintergrund erledigen. Wenn Eric deC nur genug Geduld hat, wird er vielleicht auch noch echte Machenschaften der Unterwelt beobachten können.
US-Banken reduzieren ihre Short-Positionen: Steigt nun der Goldpreis?
Der deutliche Rückgang des Goldpreises wurde von US-Banken offensichtlich dazu genutzt, Short-Positionen glattzustellen. Die Institute reduzierten Anfang Februar ihre „Wetten“ auf einen fallenden Goldpreis am Futures-Markt um gut 20 Prozent. Goldreporter hat zwischen den Short-Engagements der Banken und dem Goldpreis eine interessante Korrelation festgestellt.
An der Warenterminbörse COMEX besteht weiterhin eine hohe Konzentration an Vorwärtsverkäufen von Gold, getätigt von nur vier US-Banken. Und dennoch: der Umfang der Short-Positionen ist Anfang Februar deutlich zurückgegangen.
Rückzug der Shorts Laut aktuellem Bericht der Warenterminbörsenaufsicht U.S. Commodity Futures Trading Commission (CFTC) hat die Gesamtzahl aller im Gold-Futures-Handel eingegangenen Kontrakte (Open Interest) Anfang Februar deutlich um 5,27 Prozent gegenüber dem Vormonat abgenommen. Anders ausgedrückt: Es wurde weniger Gold auf Termin gehandelt, als zum gleichen Zeitpunkt des Vormonats.
Der Open Interest ist laut Bank Participation Report der CFTC im Vergleich zu Anfang Januar von 507.643 auf 480.860 Kontrakte gesunken. Dies entspricht in etwa dem Niveau vom Oktober 2009.
Die Short-Positionen der vier US-Banken entsprachen mit 100.076 Kontrakten einem Äquivalent von 311,23 Tonnen Gold. Das heißt, gegenüber Anfang Januar wurde von diesen Banken 22 Prozent weniger Gold auf Termin verkauft.
Man kann darüber spekulieren, ob der von Ende Januar bis Anfang Februar deutlich fallende Goldpreis von den Banken genutzt wurde, um Short-Positionen gezielt abzubauen. Dies würde man zum Beispiel als Investor tun, um das Verlustrisiko in Erwartung bald stark steigenden Preisen zu reduzieren.
Die Entwicklung der Gold-Vorwärtsverkäufe durch US-Banken (Futures) an der COMEX ist der folgenden Grafiken zu entnehmen.
Abb. 1 Entwicklung der Short-Kontrakt-Mengen an der Warenterminbörse COMEX, gehalten von US-Banken. Quelle: Bank Participation Report der CFTC vom 02.02.2010; Grafik: Goldreporter.de
Silber Ziemlich konstant blieben dagegen die Vorwärtsverkäufe von Silber. US-Banken hielten Anfang Januar 37.398 Short-Futures auf das weiße Metall (Vormonat: 37.871; -1.25%). Das entspricht einer physischen Silbermenge von erstaunlichen 5.815 Tonnen (Kontraktgröße: 5.000 Unzen). Zum Vergleich: Im Jahr 2008 lag die gesamte weltweite Silberförderung bei 21.175 Tonnen.
Auffällige Parallelen Ein interessantes Ergebnis erhält man, beim Vergleich der Zahlen vom Gold-Futures-Markt mit der Entwicklung des Goldpreises. Wir haben beides in einer weiteren Grafik gegenübergestellt.
Abb. 2 Korrelation zwischen der Anzahl der Futures-Short-Kontrakte auf Gold, gehalten von US-Banken und dem Goldpreis (London Fix A.M.) Zeitraum: September 2008 bis Februar 2010. Hinweis: Die Daten zur Bankenbeteiligung am Futrues-Markt werden nur einmal am Monatsanfang von der CFTC veröffentlicht.
Interpretation Hier zeigt sich, dass die Anzahl der Banken-Short-Kontrakte auf Gold seit September 2008 mit steigendem Goldpreis tendentiell stetig zunahmen. Ergo: Je höher der Goldpreis steigt, desto mehr Wetten auf einen fallenden Goldpreis werden von den US-Banken getätigt.
Eine starke Reduzierung der Short-Positionen – wie aktuell – fand bereits im Mai 2009 und im August 2009 statt. Beide Male stieg der Goldpreis in den folgenden Wochen deutlich an.
Hintergrund Banken betreiben mit Warentermingeschäften Eigenhandel, bauen damit aber auch Gegenpositionen zu anderen Derivate-Geschäften auf, bei denen sie als Kontrahenten ihrer Kunden auftreten. Die starke Konzentration auf der Short-Seite bei Gold und Silber wird von Kritikern jedoch seit langem als marktbeherrschend und manipulativ angesehen.
Short-Positionen auf dem Futures-Markt können im Prinzip täglich mit Gegenpositionen, also entsprechenden Kaufvereinbarungen, glattgestellt werden. Das ist jedoch unter Umständen mit hohen Kosten verbunden. Mit großvolumigen Vorwärtsverkäufen besteht aber die Möglichkeit, Kurse an der Warenterminbörse kurzfristig stark zu drücken. Durch Arbitrage-Geschäfte zwischen Spot- und Terminmarkt korrespondieren die Kurse auf beiden Märkten eng miteinander.
Die Geldvermögensbestände der Deutschen sind im dritten Quartal 2009 auf 4,641 Billionen Euro angewachsen.
Rein nominell betrachtet, sind die Deutschen trotz der Finanzkrise erneut reicher geworden. Die Summe der Geldvermögen in Deutschland stieg im dritten Quartal des vergangenen Jahres um 190 Milliarden Euro auf insgesamt 4,641 Billionen Euro. Gegenüber dem Vorjahr entspricht dies einem Zuwachs von 4,26 Prozent. Das geht aus einem Bericht der Deutschen Bundesbank hervor.
Bei rund 40 Millionen deutschen Haushalten, entfällt damit durchschnittlich auf jeden deutschen Haushalt ein Vermögen von 116.000 Euro.
Sollte die Kanzlerin noch einmal dazu gezwungen sein, dem Volk ein Sicherheitsversprechen über die gesamten Ersparnisse geben zu müssen. Sie sollte wissen, dass diese Bürgschaft nun dem Zweieinhalbfachen der deutschen Staatsverschuldung entspricht. Diese belief sich Ende September 2009 nämlich offiziell auf 1,798 Billionen Euro und war damit um 180 Milliarden höher als Ende 2008.
Die Kreditschulden der privaten Haushalte sind im Berichtszeitraum übrigens auch angestiegen. Allerdings nur leicht, auf 1,523 Billionen Euro.
Interessante Überlegungen zum Währungschaos in diesem Artikel:
Hard Assets- Makro- 002/10
Woche vom 1.2.10 bis 5.2.10
Die Waehrungsachterbahn
Von Mag. Christian Vartian
am 5.2.2010
Die Chinesische Zentralbank, kurz PBoC hat bekanntlich vorletzte Woche Reduktionen der Geldmenge eingeleitet.
Die Kreditgeldmenge bezeichnet man mit (M3-M1). Die Eigenkapitalgeldmenge entspricht dagegen ungefaehr der (M1). Nun sind unsere Edelmetalle ja nur sehr wenig kreditabhaengig , aber sehr wohl abhaengig vom Kurs des USD und zwar wegen ihres auch geldigen Charakters. Sie sind bei schwachem USD staerker und bei starkem USD schwaecher.In den Haenden grosser Rohstoffonds, die fuer anderes als fuer Edelmetall auch Kredite offen haben, kann Edelmetall (leider) bei Geldmangel/ Kreditabzug kurzfristig als letztes Geld verwendet werden, mit dem bezahlt wird. Das dauert aber nicht lange.
Dazu kamen diese Woche horrend hohe US- Budgetdefizitzahlen fuer 2010 heraus. Letztere loesten am Wochenanfang einen Sturz des USD gegen den EUR aus, unsere Edelmetalle stiegen entsprechend deutlich an.
Aus heiterem Himmel wurde die Suedwesteuropa- Schuldenkrise (Griechenland, diesmal plus Portugal und Spanien) dann wieder hochgespielt und der USD stieg abrupt und sehr stark gegen den EURO, was zu einem regelrechten Aktien- und Rohstoffcrash fuehrte, der beim Silber ebenfalls ein Crash war und ansonsten die Edelmetalle deutlich robuster vorfand, als alles, was sonst ein Hard Asset ohne Zinsen ist. Gesunken sind diese aber auch.
Im Einzelnen zum Theater auf der Waehrungsbuene mit dem Stueck Staatsschuldenkrise Suedeuropa:
Ein Spanien Bond- Kurzlaeufer war 4,6 fach ueberzeichnet (mehr als doppelt so hohe Ueberzeichnung wie 2009) und wurde mit 2,63 Prozent Rendite platziert. Was das fuer eine EURO-Bondkrise sein, soll fragt man sich. Der groesste US- Bundesstaat Kalifornien zahlt fuer seine Bonds teilweise ueber 7%, knapp mehr als Griechenland.
Daraufhin sank der Dow Jones zeitweise auf unter 9900 Punkte, ein Crash. Europaeischen Aktien ging es noch schlechter und den Asiatischen am schlechtesten, pikanterweise fielen Chinesische Aktien in Hong Kong an einem Tag ueber 3%.
Sie werden sich vielleicht fragen, warum ich in meiner Meinung hier so deutlich von fast der gesamten Presse abweiche. Hier ein Indiz: Der Schweizer Franken ist heute um 0,6% gegen den USD gesunken und jeder kann sich gerne die Verschuldung der Schweiz im Vergleich mit den USA anschauen: Sie ist viel solider. Auch hat die Schweiz absolut gar keinen EURO und ist nicht von Portugals Schulden betroffen. Warum steigt dann der kranke USD derart stark gegenueber dem vergleichsweise athletischen Franken?. Warum hat der Japanische YEN diese Woche eine Berg- und Talfahrt von 4% gegenueber dem EUR hingelegt? Warum hat er 2% gegen den USD gewonnen, am selben Tag, als Toyota die schlimmste Imagedelle wegen Qualitaetsmaengeln hinnehmen musste?
Sie koennen sich keinen Reim darauf machen? Sie liegen richtig! Es gibt keine Begruendung ausser die bewusste Hebung des USD.
Dazu eine Theorie:
Die USA und aber auch Italien, JapanÉhaben 2010 budgetaer den letzten Schuss, die USA ein Megarekorddefizitbudget. Wenn das die Inflation samt Aufschwung und Steuereinnahmen nicht ankurbelt, dann ist es vorbei. Angesichts solcher letzter Chance sind die derzeit stattfindenen Deflationsschocks aus Asien kommend irrsinnig und brandgefaehrlich. Daher wird das die FED jetzt entweder stoppen muessen (und 2010 erfolgt inflationaere Erholung mit Starkinflation ab 2011) oder die Sache ist ziemlich bald ganz vorbei. Derzeit verkuerzt sich die Systemrestlebensdauer taeglich und nicht umgekehrt, wie es wegen Geldzufluss zu Bonds den Anschein haben mag.
Der wirkliche Vorwurf der Maerkte gegen den EURO ist nicht, dass die BRD nicht Griechenland oder Portugal mit Steuergeld geholfen hat, oder dass es keine EU- Bonds gibt. Der wirkliche Vorwurf ist, dass die EZB Griechische und andere Staatsanleihen nicht still und heimlich monetisiert hat (so wie die FED, die BoE, die BoJ..) das machen, sondern den Angriffspunkt oeffentlich erzeugt hat und selbst die Schuldenkrise hochgespielt hat, schon seit Monaten. Nicht der Wert des EURO wird angezweifelt, sondern die Bereitschaft seiner Notenbank, notfalls mit der Druckerpresse zu zahlen, sprich der Vorwurf ist das Zulassen von Illiquiditaet zu Gunsten der Wertstabilitaet.
Und der Vorwurf ist in der Sondersituation 2010 (die Konjunktur samt Steuereinnahmen und Inflation MUSS heuer anspringen) nicht mal unberechtigt, denn ein Glaeubiger interessiert sich schon dafuer, ob ueberhaupt (wenn auch notfalls mit gedrucktem Geld) bezahlt wird. Und bei Ungarn war die EU spendabler als beim EURO- Land Griechenland. Die fundamental gefaehrlichere Osteuropakrise hat die EU mitsamt EZB vom Tisch gebracht, auch Oesterreichs Ratings waren schon stark angegriffen. Es wurde diskret das Problem verschoben und teilweise mit EU- und OEsterreichs Staatsgeld entschaerft. Das fuehrte nicht zur EURO- Senkung. Warum wurde das jetzt verlernt?
Die EUR- Schuldenstaaten im Sueden sind daher ein prima Vorwand und auch eine tatsaechliche Gefahr, aber nicht der Grund fuer die USD- Hebungen von dieser Woche. England geht es viel schlechter, aber darueber wird geschwiegen.
Die von der PBoC vor einigen Wochen erzeugte Kontraktion der Geldmenge in der Waehrung YUAN hat absichtlich und geplanterweise durch den festen Wechselkurs des YUAN zum USD beide Waehrungen aufgewertet. Man koennte sagen: Der YUAN wurde gehoben und ueber eine feste Handschellenverbindung hat er den USD mitgehoben.
Ein hoher Kurs des USD ist aeusserst schlecht fuer die schon jetzt defizitaere US- Handelsbilanz, Amerika verschuldet sich damit auch im Aussenhandel immer weiter. Die US- Staatsanleihen, von denen zu niedrigem Zinssatz riesige neue Mengen dieses Jahr noch auf die Maerkte kommen, hat das etwas stabilisiert.
Warten wir mal ab, wie lange die Kette der Handschelle haelt und wie die um jede Exporterholung beraubte US- Regierung reagieren wird, die sicher nicht gerne sieht, dass China damit auch den Dow Jones gecrasht hat.
Die ohnehin im Sanatorium liegende Konjunktur wurde dadurch massiv gedaempft.
Unsere These: Das haelt die USA so nicht lange aus. Sie muss eine Gegenbewegung einleiten. Und USD senken, kann die FED natuerlich, wenn/ sobald sie will.
Die Edelmetalle wurden diese Woche entlang ihrer spezifischen Eigenschaften natuerlich ebenfalls betroffen:
Gold (Au) fiel von 793,- auf 779.- und hielt sich mit minus 1,8% viel besser als Aktien und Rohstoffe, es ist das solideste Kriseninvestment, je schlimmer die Krise, umso besser;
Platin (Pt) fiel von 1108,- auf 1081,- und lag mit minus 2,4% besser als Aktien und Rohstoffe, es hat sich als extrem guter Performer in einer Situation, fuer die es nicht ideal gemacht ist, erwiesen;
Palladium (Pd) fiel von 307,6 auf 292.- und lag mit minus 5,1% deutlich besser als die Rohstoffe und Aktien, obwohl es das gegenparteirisikofreie und konkursrisikofreie Industrieinvestment in kompakter Form darstellt;
Silber (Ag) fiel von 11,94 auf 10,99 und lag mit minus 8% nur minimal besser als die Aktien.
Dax/Gold: gesunken auf 6,97
OEl/Gold: 0,067
Interpretation der Auswirkungen:
Eine derartige Hebung des USD hat kein einziges Hard Asset unbeschadet ueberstanden. Im fuer uns relevanten EUR- Preis haben die Edelmetalle, allen voran Gold und als erneut positive Ueberraschung Platin, sehr viel besser dem Deflationsschock widerstanden als die Rohstoffe und Aktien.
Der Anfang der Woche hat umgekehrt gezeigt, dass nach den extremen US- Budgetdefizitzahlen fuer 2010 der EUR stieg und mit ihm die Hard Assets.
Unser Edelmetall, dessen 4 Sorten ja alle den einzigartigen Vorteil der Freiheit von Konkursrisiko und der Freiheit von Gegenparteirisken in sich tragen, hat die Papierwerte outperformed und das in einem Bombenhagel.
Wir befinden uns nun aber in einer neuen Situation, wo de facto alle Hard Asset- Preise, wenngleich unterschiedlich stark, vom Wechselkurs der Waehrungen USD und EUR abhaengen. Hoeherer EUR = steigende Edelmetalle, Aktien, Rohstoffe, das ist derzeit die Gleichung. Wenn Maerkte- sei es ohne Fundament wie hier- gerne in eine Richtung laufen, sollte man etwas konservativer aufgestellt sein, weil die Dauer ungewiss ist.
Sie koennen mit dem Musterportfolio deutlich mehr andere Sachwerte kaufen als letzte Woche- ja, in der Assetkaufkraft war diese Woche ein deutlicher Gewinn.
Unser Musterportfolio:
Auf Aktien untergewichten und gemeinsam mit Oel mindestens gegen Platin oder konservativer gegen Gold tauschen haben wir letzte Woche- also rechtzeitig vor dem dieswoechigen Aktiencrash- hingewiesen. Ebenso auf die Risken von Palladium bei Aktiencrash und die hohe Volatilitaet von Silber. An dieser Empfehlung aendert sich nichts. Die diese Woche eingesetzten Gold- Long- Optionen haben, da richtig abgestossen, gewirkt. Derzeit sehen wir keine Trades fuer kommende Woche vor, da zum kritischen EUR/USD Verhaeltnis noch ein um 4% fluktuiert habender YEN dazukommt, der die Sache zu gefaehrlich macht.
Innerhalb der Edelmetalle:
Muster-Portfolio
Depot – bislang
Depot – neu
Empfehlung
Gold (Au)
50 %
65 %
zukaufen
Platin (Pt)
30 %
22 %
reduzieren
Palladium (Pd)
10 %
8 %
reduzieren
Silber (Ag)
10 %
5 %
reduzieren
Performance (in Au-AEquivalent; 1.Jan 2010 = 100)
Performance
Muster-Portfolio
107
Einlagen-Genossenschaft
113
Der EDELMETALLHAENDLER Ihres Vertrauens beraet Sie gerne bei Zukauf und Verkauf mit Kauf eines anderen Edelmetalls.
Das hier Geschriebene ist keinerlei Veranlagungsempfehlung und es wird jede Haftung ausgeschlossen. Es dient der ausschliesslichen Information des Lesers.
Regelmäßig Gold kaufen: Die besten Anlageprodukte!
Wer regelmäßig Gold und Silber kauft, senkt bei fallenden Preisen den Durchschnittskurs seines Edelmetall-Investments. Bei steigenden Kursen erzielt man einen höheren Gewinn. Goldreporter präsentiert die besten physischen Gold-Anlageprodukte für (fast) jedes Budget.
Bei Silber fällt die Entscheidung leicht. Mit dem regelmäßigen Kauf bekannter Silbermünzen (Maple Leaf, Philharmoniker, Silver Eagle – hier gehört Anlagegold24 aktuell zu den günstigen Anbietern) und/oder dem Erwerb von 1-Kilo-Barren (Unser Shop-Partner Mida hat permanent Top-Silber-Angebote), kann man bei Investmentsummen ab 15 Euro den gewünschten Betrag mit einer entsprechenden Stückelung leicht realisieren. Denn ob man nun 1 Unze (für etwa 15 Euro) oder 100 Unzen in Silbermünzen anlegt, das relative Aufgeld (Aufschlag auf den reinen Edelmetallwert) bleibt gleich.
Bei Gold ist das anders. Das Gold-Investment wird umso teurer, je geringer die erworbene Goldmenge ist. Bei kleinen Barren und Münzen zahlt man ein höheren Aufschlag auf den reinen Goldwert, als bei größeren. Man spricht vom so genannten Aufgeld.
Goldene Regel Kauft man regelmäßig Gold, so ist es wichtig, Produkte zu finden, die selbst bei kleinem Gewicht ein geringes Aufgeld aufweisen. Dennoch sollte die Ware marktgängig und später wieder leicht veräußerbar sein.
In der folgenden Tabelle haben wir verschiedene Formen von Anlagegold zusammengestellt und das aktuelle Aufgeld notiert. Als Grundlage diente uns jeweils ein Durchschnittspreis, errechnet aus dem Angebot von mindestens drei unterschiedlichen Edelmetallhändlern.
Die Daten wurden bei einem Goldpreis von 778 Euro ermittelt. Trotz sorgfältiger Analyse und Berechnung sind alle Angaben ohne Gewähr.
Praktische Beispiele Wir nehmen an, der Kauf soll einmal im Monat erfolgen (Versandkosten nicht inbegriffen). Es ergeben sich daraus Empfehlungen für verschiedene, beispielhafte Budgets:
Bis ca. 50 Euro Die 1/20-Maple-Leaf-Münze besteht aus 1,55 Gramm Feingold. Damit ist beim Kauf ein etwas höheres Aufgeld fällig, als bei einem vergleichbaren 1g-Barren. In beiden Fällen ist das Aufgeld mit über 30 Prozent aber generell deutlich zu hoch.
Empfehlung: Nur alle zwei Monate Gold kaufen und dann einen 5g-Barren oder einen 1/10 Philharmoniker anschaffen. Oder monatlich nur Silber erwerben!
Um 200 Euro Hier ist der britische Sovereign (1 Pfund) derzeit unschlagbar (Aufgeld nur rund 3 Prozent). Es ist die meistgeprägte Goldmünze der Welt. In Deutschland ist sie allerdings etwas weniger bekannt. Anbieter: z.B. MP Edelmetalle. Alternativ greift man zur Schweizer Vreneli oder zum 20-Goldmark-Stück (Wilhelm II).
Weitere Alternative: Nur alle zwei Monate kaufen und dann einen 1/2 Krügerrand erwerben.
Um 400 Euro Hier schneiden 1x 5 Gramm + 1x 10 Gramm gemeinsam besser ab (Aufgeld zusammen: 9,1 %) als die halbe Unze Maple Leaf (15,5 g; Aufgeld 11,57%).
Bis/um 1.000 Euro Das geeignete Budget für den Kauf einer 1-Unzen-Goldmünze (Krügerrand, Maple Leaf etc.). Alternative: 1-Unze-Barren von verschiedenen Herstellern (z.B. von Mida, Geiger Edelmetalle), die oft sogar günstiger sind. Tipp: Variieren Sie.
Der 50g-Barren kostet aktuell bereits um 1.300 Euro. Auf diesem Niveau ist dieser mit nur 3,81 Prozent Aufgeld aber das ideale Investment.
Mehr als 1.000 Euro Mit Goldbarren kommt man hier am günstigsten weg. Dennoch ist es sinnvoll, das private Edelmetalldepot regelmäßig mit bekannten Unze-Münzen zu diversifizieren.
Hinweis: Diese Beispiele sollen nur als Richtlinie dienen. Vor allem bei den halbantiken Münzen variieren die Preise teilweise stark.
Fazit Bei kleinem Budget kauft man am besten nicht jeden Monat. Zusammengefasste Goldkäufe reduzieren die Kosten. Je höher die Investmentsumme, desto besser eignen sich Barren. Bekannte Goldmünzen sollte man auch bei großen Budgets zur Diversifikation immer wieder hinzukaufen. Unter den halbantiken Münzen finden sich oft schöne Schnäppchen. Wichtig: Nur bei renommierten Edelmetallhändlern kaufen. eBay ist tabu!
einer die Wahrheit schreibt, dann muss der Kommentar hier erst geprüft werden.Veröffentlicht wird er natürlich nie!

Manfred Gburek