Get Adobe Flash playerPlugin by wpburn.com wordpress themes

Ein Podcast der sich mit dem Geldsystem per se und dem Prinzip dahinter beschäftigt. Viel Spaß

 
icon for podpress  Standard Podcast: Play Now | Play in Popup | Download
Antworten zu “Geld – wie es entsteht und warum immer zu wenig davon da ist”
  1. Steinbockpluto sagt:

    Jawohl, dann wird der Bürger zum Burger! Ob China seine Dollars wohl wirklich noch lange halten wird? Oder reiben sie sich schon die Hände, wenn sie den Amero 1:10 tauschen und dabei schon 800 Mio längst im Safe haben. Chinesen- Die echten Kapitalisten nannte sie einst Prof Bocker.

    Vielen Dank für die Schulderkenntnis. Gute Arbeit (aber vieeeel zu kurz) und doch alles Wesentliche gesagt. Hut ab!

  2. Steinbockpluto sagt:

    …natürlich 800 Milliarden! Ist ja wichtig in infaltionären Zeiten ,-)

  3. dede sagt:

    Super einfacher verständlicher Podcast über das ,unser, GeldSYSTEM.

    Einen Blick auf den Baltic Dry Index (BDI) -41 763 heute 26.11.08,
    unterstreicht den Werteverfall.
    Aktuell: http://www.dryships.com/index.cfm?get=report
    Grafik: http://www.investmenttools.com/futures/bdi_baltic_dry_index.htm
    :roll: dede

  4. dede sagt:

    Wie war das noch immer mehr Schulden – immer schneller Geld :?:
    26.11.2008 20:08 Uhr
    Risiken viel größer als angenommen
    Landesbank bringt Bayern in Not
    Dramatische Zustände bei der BayernLB: Die Staatsbank braucht mindestens zehn Milliarden Euro – der jüngste Rettungsplan für die Bank ist gefährdet.
    http://www.sueddeutsche.de/,tt2m1/wirtschaft/602/449331/text/

  5. Nadja sagt:

    Der Konjunkturexperte Alfred Boss vom Kieler Institut für Weltwirtschaft (IfW) mahnt zur Zurückhaltung:

    “Kieler Experte zur Finanzkrise: Abwarten und Tee trinken
    26.11.08
    Maßnahmen reichen – Politik agiert wie ein «Hühnerhaufen»

    Nachzulesen unter newsxl.com

  6. Jessica sagt:

    Lieber Alexander,

    vielen Dank für den letzten und auch den heutigen Podcast. Er ist sowohl vom Inhalt als auch vom Tempo her ideal gerade für die Leute, die am meisten von der Krise betroffen sein werden und sich bisher absolut nicht auskennen. Das ist absolut nicht üblich. Denn normalerweise werden wir in einem Wirrwar von Details und Worthülsen erstickt – von der politischen und wirtschaftlichen bis hin zur intellektuellen “Elite”. Gut, dass das hier nicht so ist.

    Es ist wichtig, dass man erst einmal das Grundsystem versteht. So wie heute habe ich das noch nie gehört. Ich habe zwar nicht alles auf Anhieb verstanden und manche -verbal eigentlich total einfache Aussage – kommt mir vor wie ein Science Fiction. So als ob jemand sagt, der Himmel ist nicht blau, sondern grün oder rot. Und mir ist, als wäre ich nie zur Schule gegangen und hätte längst nicht so denken gelernt, wie ich es immer gedacht habe :-/

    Die Grundbotschaft aber ist angekommen und deckt sich mit meinem gesunden Menschenverstand. Ich werde trotzdem diesen Beitrag noch mehrmals aufhören und an anderer Stelle nachlesen. So lange, bis mich die vielen Details aus allen möglichen Quellen nicht mehr verwirren,sondern sich zu einem logischen Ganzen zusammen fügen und ich fit genug bin, Leute die sich angeblich auskennen, auf dieses irrwitzige System und diese selbstbereichernde, menschenverachtende Strategie anzusprechen. Und ich werde nicht locker lassen dabei!

    Den anderen Podcastern, die schon längst “Fachleute” geworden sind, danke für die Geduld :-)

    Gruß
    Jessica

  7. Nadja sagt:

    Nachtrag zu meinem Kommentar (Nr.5): der vollständige Artikel ist zu finden unter http://www.newsxl.com/index.php/wirtschaft/konjunktur-a-wettbewerb/323/19893159 (hatte weiter oben versehentlich einen falschen Link angegeben)

  8. Peter-konsumpf sagt:

    Ja, ein guter Podcast zu einem wichtigen Thema – gerade über das “Wesen des Geldes” und vor allem die Problematik der Zinsen machen sich, so glaube ich, die meisten Menschen überhaupt keine Gedanken, sie benutzen es einfach nur, ohne zu ahnen, was dahinter steckt. Selbst an der Uni, im VWL-/BWL-Studium, werden solche Zusammenhänge nur sehr knapp, wenn überhaupt, angesprochen.

    Übrigens, ich weiß nicht, ob diese ebenfalls sehr lehrreichen (und teils durchaus amüsanten) Filme zu dieser Thematik schon bekannt sind:

    “Geld als Schuld”
    http://video.google.de/videoplay?docid=6433985877267580603

    “Wie funktioniert Geld?”
    http://konsumpf.de/?p=767

  9. Nadja sagt:

    Sollte sich jemand über die Rothschild Dynastie informieren wollen – hier ein sehr ausführlicher Link (der hoffentlich nicht, wie so einige andere, die ich hier einstellen wollte, im Spamfilter verschwindet…)

    http://www.lemura.de/rth/rth.html#anf

  10. Anna Schindler sagt:

    Hallo! :-)

    VIELEN DANK! LIEBER ALEXANDER….

    auch ich wollte vor ein paar Tagen hier ein paar interessante links posten und es hat nicht funktioniert. Woran kann das liegen? Passiert mir jetzt schon zum 2. Mal ??? einfach verschluckt….wer zensuriert denn hier? und warum?

    auf jeden Fall herzlichen Dank für die großartige Arbeit!!!

    LG
    Anna

  11. kluender sagt:

    Sehr schöner Vortrag! Super erklärt.

    Zu einem wesentlichen Detail habe ich eine andere Ansicht:

    Die Zinsen die an die Zentralbank geleistet werden landen ja beim Staat und werden über diesen wieder in die Realwirtschaft geleitet.
    Der Beitrag hat aber auch deutlich gemacht, dass, entspechend der sich ständig erhöhenden Geldmenge, sich nicht nur die Schulden, sondern auch die Vermögen erhöhen. Aber nicht alle Vermögen. Das Geld dreht sich zunächst in der Realwirtschaft. Aber bei jeder Umdrehung (an jedem 1. eines jeden Monats) wird ein Teil des Geldes abgeleitet und landet über Zinsen, Dividenden und Mieten in den hohen Vermögen, die so hoch sind, dass deren Besitzerinnen und Besitzer sie nicht mehr verkonsumieren können und es deshalb Gewinn bringend anlegen. Da sie aber auch diesen Gewinn nicht verkonsumieren können, sondern in virtuelle Werte wie Aktien und Wertpapiere anlegen, wird dieses Geld dem Kreislauf faktisch entzogen. Oder noch mehr: Auch für dieses Geld müssen in der nächsten Runde zusätzlich Zinsen erwirtschaftet werden.

    Möglicherweise liegt da aber auch ein Lösungsansatz: Wenn der Gesetzgeber private Vermögen auf z. B. 3 Mio € beschränkt (Artikel 14, Abs. 1 GG), wären diese Leute gezwungen ihre Kapitalertrage auszugeben, sie würden in die Realwirtschaft zurück fließen. Die Geldmenge würde sich dann nicht mehr erhöhen, oder maximal dem Wirtschaftswachtum entsprechend.

  12. derandereuwe sagt:

    mein kompliment,alexander ! das wesentliche eindringlich in kurzer zeit geschildert.es geht in zukunft um nichts anderes,als den “eliten” ihr strukturell versklavendes instrument schuld/zinsgeld aus der hand zu schlagen und das gesellschaftliche system wieder auf gerechtigkeit und gegenseitige solidarität auszurichten,hin zu den wahren menschlichen und damit auch materiellen werten.der übermäßige egoismus muß verschwinden.interessante überlegungen dazu finden sich im netz z.b. unter ‘ parecon `(participatory economics,michael albert) .
    grüße uwe

  13. Neo sagt:

    Hallo Alexander,

    bin vor kurzem erst auf deinen Blog gestoßen und finde ihn super! Da ich auch Mitleser im Finanzcrash Forum bin möchte ich einen Beitrag vom Peter-konsumpf verlinken auf diesen Herr Hannich einige Antworten gibt:

    http://finanzcrash.com/forum/read.php?1,44586,44586#msg-44586

    Herr Hannich ist ja bekannterweise ein Anhänger der Deflation. Das heisst im Grunde dass er von Hyperinflation überhaupt nix hält und das somit auch eine Investition in Edelmetallen zum derzeitigen Zeitpunkt ehr suboptimal wäre. Im Moment bin ich mit selber sehr im Unklaren ob wir auf eine Depressive Deflation oder direkt in eine (Hyper-)Inflation laufen. Vielleicht könntest du beim nächsten Postcast mal auf das die Indizien eingehen die für oder gegen eine Deflation bzw. eine Inflation sprechen. Je nachdem was die Zukunftserwartung ist
    müsste man sich dann ja unterschiedlich Positionieren.
    Würde mich auch über weitere Kommentare dazu von allen freuen.

    Viele Grüße
    Neo

  14. Affe24 sagt:

    Hallo Leute,
    weiteres zum Thema Geldsystem und Zins, vom 15 min. Filmchen bis zur wissenschaftlichen Arbeit, verlinkt unter http://www.honston.de

    “Angenommen die Menschen würden heute noch das Banken.- und Geldsystem begreifen, so hätten wir bereits morgenfrüh einen Volksaufstand auf den Straßen.”
    Henry Ford, amerikanischer Industrieller und Erfinder des Fließbands zur Autofertigung, 1863 – 1947

  15. Alexander Wagandt sagt:

    Hallo Neo,

    ich habe den Kommentar von Herrn Hannich gelesen. Besonders erhellend fand ich seine Äußerung: “All die Leute die da mit “Hyperinflation” kommen haben einfach nicht verstanden wie Geld funktioniert. Zudem wurde dieses “hyperinflations-Märchen” die letzten Jahre gezielt lanciert, um die Masse in die Irre zu führen und für eine Goldwährung zu begeistern.”

    Dieses kurze Statement lässt für mich gleich an zwei Stellen Fragen auftauchen:

    1. “All die Leute die da mit “Hyperinflation” kommen haben einfach nicht verstanden wie Geld funktioniert.”

    Mmmhhh – leider erklärt Herr Hannich jedoch nicht, wo denn der gedankliche Fehler dieser “Unwissenden” auszumachen ist. Die einfache Behauptung alleine überzeugt mich schlicht nicht.

    2. “Zudem wurde dieses “hyperinflations-Märchen” die letzten Jahre gezielt lanciert, um die Masse in die Irre zu führen und für eine Goldwährung zu begeistern.”

    Worauf er das “zudem” bezieht ist mir nicht klar. Eine Beweisführung auf die er sich per “zudem” bezieht, kann ich nicht ausmachen.

    Die weitere Behauptung das “dieses “hyperinflations-Märchen” die letzten Jahre gezielt lanciert würde, um die Masse in die Irre zu führen und für eine Goldwährung zu begeistern” ist dagegen geradezu als absurd zu bezeichnen.

    Die Hauptausrichtung der Massenmedien geht erkennbar genau in die andere Richtung: Gold ist demnach eine überholte Anlageform und jegliche Inflationsgefahr ist bereits vorbei – und wir driften demnach in die Gefahr einer Deflation. Das ist der globale Mainstreamtenor.

    Die Gruppe der Goldgläubigen und diejenigen die mit einer Hyperinflation rechen ist in den Mainstream-Medien eine absolute Minderheit.

    Und das mit guten Grund. Die Idee Menschen für die Flucht in Gold zu begeistern ist leicht erkennbar kontraproduktiv für das aktuelle Finanzsystem. Hier gibt es schlicht kein Interesse einen Run auf das Gold auszulösen.

    Und die Überzeugung einer nahenden Inflation wäre ein gewaltiges Problem für die Zentralbanken die ihre aktuelle Politik (Geldmengenwachstum) dann kaum noch rechtfertigen könnten.

    Aber hier gilt; einfach abwarten. Peter Schiff (siehe Video) hier beim eXtraWagandt rechnet jedenfalls wie ich mit einer erheblichen Inflation und das mit gutem Grund (sein erstes Video hier auf der Seite ansehen).

    Ganz nebenbei. Eine Hyperinflation ist aus der Sicht der “Mächtigen” und “Systemerhalter” die bessere Lösung für einen “Neuanfang”.

    Erstens weil Sie schneller und dynamischer verläuft und weil sie die ideale Voraussetzung für eine Währungsreform ist. Alle Staatsschulden werden abgewertet.

    Mein Tipp: Augen aufmachen und sehen was passiert. Die Zeichen sind deutlich.

  16. Nadja sagt:

    Deinen neuesten Podcast, lieber Alexander, nehme ich zum Anlass, mir einmal wegen folgender Thematik Luft zu machen:

    Jetzt haben wir Weihnachtszeit und wie alle Jahre wieder kommen von überall her die Spendenaufrufe für die Notleidenden in der Dritten Welt. Otto Normalverbraucher bekommt größtenteils ein schlechtes Gewissen und spendet oder spendet nicht… „Man kann ja sowieso viel zu wenig tun gegen das ganze Elend in der Welt“. Schon als Kind wurde mir dieses schlechte Gewissen eingetrichtert. Habe dann von meinem bisschen Taschengeld eine Patenschaft für ein „armes Kind in Afrika“ übernommen. Bekam ein Bild geschickt und einen vorgefertigten Brief – wer weiß, wo das Geld gelandet ist… Aber einen Bonus im Himmel habe ich mir damit verdient. Als ich dann im Religionsunterricht nachfragte, warum denn die Kinder in Afrika so arm sind und wir so reich, bekam ich die Antwort: „In Afrika ist so viel Sonne, da sind die Menschen nicht so fleißig. Und auch nicht so klug, wie wir hier.“ Naja, als Siebenjährige glaubt man den Erwachsenen noch.

    Nach dem Anhören dieses Podcasts dürfte so manchem klar geworden sein, wie perv… unsozial dieses System ist. Können wir wirklich so wenig/gar nichts dagegen tun?

    Ich möchte hier gar nicht weiter darauf eingehen, wie ein besseres und gerechteres System aussehen könnte und dass im Prinzip genug für alle da wäre. Dazu wurde bereits an anderer Stelle sehr viel Kluges und Nachvollziehbares geschrieben. Kein Mensch sollte auf Spenden angewiesen sein.

    Noch sind wir nicht so weit. Aber die Dinge entwickeln sich mit immer größerer Geschwindigkeit. Es lohnt sich, zu hinterfragen!

  17. Nadja sagt:

    Zur Klarstellung:

    Der letzte Kommentar sollte sich primär nicht gegen das Spenden richten – gegenseitige Hilfe und Unterstützung finde ich absolut begrüßenswert. Und wenn die Dinge sich weiter entwickeln, wird noch so mancher auf seinen Nächsten (Nachbarn, wie auch immer…) angewiesen sein.

    Almosen aber sind in meinen Augen unwürdig. Und eben systembedingt.

    Daher freue ich mich, wenn die Blase platzt.

  18. Peter-konsumpf sagt:

    Ich fand den Kommentar im Finanzcrash-Forum auch recht undifferenziert/pauschal und nicht sehr hilfreich. Dass jeder, der eine Hyperinflation befürchtet/herannahen sieht, “Goldbug” sei, klingt fast ein bisschen nach Verschwörungstheorie… Außerdem ist die etwaige Anlage von Vermögen in Gold oder irgendwas anderem kaum das Hauptproblem, das uns in diesen Zeiten umtreiben sollte!

  19. Uwe sagt:

    Hallo !
    >
    Ganz nebenbei. Eine Hyperinflation ist aus der Sicht der “Mächtigen” und “Systemerhalter” die bessere Lösung für einen “Neuanfang”.

    Erstens weil Sie schneller und dynamischer verläuft und weil sie die ideale Voraussetzung für eine Währungsreform ist. Alle Staatsschulden werden abgewertet. <

    Alexander, bitte eine Frage:
    Wann ist es aus Deiner Sicht soweit ?
    Der Zeitraum “schneller” , wie lang wird das d.M. nach dauern ?
    Vielen Dank für eine Antwort.
    Gruß!

  20. simplex sagt:

    Hallo Alex,

    ich will dir wirklich Dank für deine Bemühungen aussprechen und fühle mich gleichzeitig bemüßigt, ich weiß gar nicht weshalb, einen Kommentar zu hinterlassen.

    Meiner Auffassung nach muss alles noch so komplexe und komplizierte aus einfachen Dingen bestehen, von denen jedes für sich betrachtet sehr einfach zu erfassen und zu verstehen ist. Ich veranschauliche mir das gerne anhand eines mechanischem Uhrwerks.

    Als Gesamtheit betrachtet habe ich keinen Dunst wie aus den vielen Kleinteilen ein akkurater Zeitmesser werden kann. Allerdings begreife ich wie ein Zahnrad das in ein anderes greift dasselbe zu entgegengesetzt gerichteter Drehung veranlassen kann, und das eine elastisch gedehnte Feder ganz grundsätzlich als Antrieb herhalten kann.

    Für deine Bemühungen deinen Mitmenschen die einfachen Einzelteile näherzubringen, aus denen sich das immer undurchschaubarer gewordene Finanzsystem zusammensetzt, möchte ich dir wie gesagt danken.

    Aber nun zum Punkt. Für mich ist all die Komplexität, die so manche menschliche Ideologie umgibt, reines Blendwerk um die eigene leicht zu durchschauende Antriebsfeder (also Motivation) zu verhüllen. Das ist notwendig um zu Lügen. Es ist notwendig um andere Menschen dazu zu bringen etwas zu tun, das ihnen eigentlich schadet und von dem ich mir einen Nutzen verspreche.

    Nicht Intelligenz, Vernunft und Verstand verstecken sich hinter solcher künstlicher Komplexität, sondern Selbstsucht. Es ist geradezu umwerfend wie einfach man dieselbe in den Augen und in der Stimme eines Menschen ausmachen kann, und wie wenig diese Menschen davon wissen wollen aus Selbstsucht zu sprechen, statt aus Intelligenz, die anderen Bewunderung der eigenen Person abringen soll.

    Ich kann und will auf niemandem mit dem Finger zeigen, denn Selbstsüchtig bin ich selbst auch, über jeden Zweifel erhaben.

    Warum ich das aber schreibe ist weil ich es bemerkenswert finde wie man all die Probleme menschlichen Zusammenlebens, meinem Dafürhalten nach, auf so leicht zu verstehende und zu verurteilende Begriffe reduzieren kann wie Selbstsucht und Gier. Da ist plötzlich alles selbst verherrlichende dahin und wir stehen (scheinbar) ohnmächtig vor unserer zur Sucht gewordenen Charakterschwäche.

    Das ringt mir eine gewisse Ehrfurcht vor der Kraft des Geistes ab sich selbst zu belügen. :-)

    Doch mir gibt das auch Hoffnung, wenn unser Schöpfer uns mit solcher Macht und Freiheit versehen hat, dann können wir Menschen doch sicher auch weniger verabscheuungswürdiges auf die Beine stellen. :-)

  21. Alexander Wagandt sagt:

    Hi Simplex,

    das sehe ich sehr ähnlich. Die Entwicklung lässt sich aus meiner Sicht in drei Entwicklungsstufen beobachten. Vom Primitiven über das Komplizierte, hin zum Einfachen.

    Gruß Alexander

  22. Alexander Wagandt sagt:

    Hi Uwe,

    zum Thema zeitliche Entwicklung werde ich im nächsten Podcast meine Einschätzung darlegen. Nur ein wenig Geduld.

    Gruß Alexander

  23. Nadja sagt:

    In der Ukraine Beginnt die Handels-Kette im Lebensmittelbereich zusammenzubrechen:
    http://diepresse.com/home/wirtschaft/eastconomist/433302/index.do?_vl_backlink=/home/wirtschaft/index.do

  24. Nadja2 sagt:

    Hallo Alexander,
    unter dem Thema “Amero” wollte ich darauf hinweisen, dass es eine Seite gibt, auf der man bereits Ameros aller Ausführungen erwerben kann. Ich wage es nicht, den Link hier einzustellen, denn mein diesbezüglicher Kommentar ist zusammen mit meinen gesamten vorigen Einträgen gelöscht worden. Daneben ist auch mein ursprüngliches Pseudonym “Nadja” derzeit nicht mehr nutzbar.

    Warum?

    Ich hätte das gerne die Admin gefragt, finde aber keine Emailadresse…

  25. Polkadot sagt:

    Hallo! Wollte hier noch eine Organisation mit ins Rennen werfen!

    Wenn Ihr anfangt zu verstehen…. Hier sind die Namen dahinter!

    Organisation: Trilaterale Kommission

    Protokoll: zum großen Teil geheim!

    “Viel Spass!”

    Aus Wiki:

    Die Trilaterale Kommission (TK) wurde 1973 auf Betreiben von David Rockefeller gegründet. Sie ist eine Gesellschaft mit über 300 Mitgliedern aus Europa, Nordamerika und Japan mit dem Ziel, die Zusammenarbeit dieser Regionen zu verbessern. Die großen Wirtschaftsblöcke USA/Nordamerika, Europa (EU) und Japan werden in der Internationalen Politischen Ökonomie auch als Triade bezeichnet.

    Auf den Zusammenkünften dieser Organisation werden als aktuell und global angesehene Probleme behandelt. Bisher existieren 51 Protokolle der Tagungen der TK.

    Der britische Politikwissenschaftler Stephen Gill, der an der York University in Toronto lehrt, hat 1990 eine Studie über die TK im Rahmen einer Theorie internationaler politischer Ökonomie vorgelegt. Er definiert das Anliegen der TK wie folgt: “Trilateralismus kann definiert werden als ein Projekt zur Entwicklung einer organischen (oder relativ dauerhaften) Allianz zwischen den größten kapitalistischen Staaten mit dem Ziel, eine stabile Form der Weltordnung voran zu treiben (oder zu erhalten), die ihren dominanten Interessen entspricht. Dies schließt ein Bekenntnis zu einer mehr oder weniger liberalen internationalen Wirtschaftsordnung ein.” (vgl. Gill 1991:1)

    Die Liste der Mitglieder:

    http://www.augustreview.com/knowledge_base/getting_started_with_globalism/trilateral_commission_membership_-_2008_20081010103/

  26. ov sagt:

    Hallo,

    gerade wenn man sich mit dieser Thematik überhaupt noch nicht befasst hat, erscheint dieses “Geld schaffen aus dem Nichts” so unglaublich und nicht fassbar. Dann hilft (solange das da noch steht ;o)) ein Blick auf das Glossar der deutschen Bundesbank, und da unter dem Stichwort “Geldschöpfung”:

    “Hauptquelle der Geldschöpfung ist heute die Kreditgewährung der Geschäftsbanken (aktive Geldschöpfung): Dem Kreditnehmer wird ein Sichtguthaben (Sichteinlagen) in Höhe des aufgenommenen Kredites eingeräumt, wodurch die gesamtwirtschaftliche Geldmenge unmittelbar steigt.”

    Hier der Link: http://www.bundesbank.de/bildung/bildung_glossar_g.php

    Danke für die schönen Podcasts und
    liebe Grüße

  27. Maldek sagt:

    @ kluender

    Interessanter Gedanke mit der Vermögensbeschränkung – würde in der Tat vieles auf diesem Planeten (zum besseren) verändern, wenn wir soetwas wirklich hätten.

    Für Dich persönlich möchte ich aber noch etwas erklären, das Du vielleicht so in dieser Deutlichkeit noch nie gehört hast.
    Also lies genau :)

    Jeder Staat auf diesem Planeten hat Wurzeln und wurde für einen bestimmten Zweck geschaffen. Viele denken, auch ge-bildete Menschen – dieser Zweck wäre das Wohl des Volkes. Diese Annahme entspricht nicht der Realität.
    Der Ursprung unseres Staatswesens geht weit zurück auf eine Zeit in der “Eroberer” ein System geschaffen haben, das IHNEN (und nur ihnen) erlaubt das Volk effizient zu verwalten mit dem Ziel einen stetigen Ertrag daraus zu erzielen.

    Du kannst Dir das durchaus wie einen Landwirt vorstellen, der sein Feld hat und auf diesem Feld seine jährliche Ernte erzielt. In manchen sog. 3. Welt Ländern können wir diesen Zusammenhang noch einigermaßen klar erkennen – aber bei uns in unserer modernen “Demokratie” da ist natürlich alles anders. Alles anders? Ist das wirklich so?
    Schau dich mal WIRKLICH genau um in deinem Umfeld – wieviel anders ist es wirklich?

    Nunja – langer Rede, kurzer Sinn. Bevor unsere Herrscher so einer Vermögensbegrenzung für sich selber zustimmen friert die Hölle zu, wie man so schön sagt.

    In diesem Sinne, alles Gute!

  28. Alexander Wagandt sagt:

    Sorry, der Spam Schutz war ein wenig zu strickt eingestellt, jetzt sollte das kommentieren wieder besser klappen. Gruß an Nadja

    Herzlichst Alexander

  29. Fried Fertig sagt:

    Ich weiß nicht was soll es bedeuten…

    …eine sehr ungewöhnliche Pressemeldung. In Kürze: Alle Versicherungen müssen ein Vorstandsmitglied benennen, das zwischen dem 22. Dezember und 11. Januar erreichbar und binnen 12 Stunden für die “Krisen-Taskforce” der BaFin (Bundesaufsicht für Finanzdienstleistungen) persönlich verfügbar sein. Mögliche Erklärungen liefert der Artikel mit. Fest steht, so etwas gab es bislang noch nie und die Zeit endet erst nach “Inthronisierung” von Obama. Was wird hier erwartet?

    “27.11.2008 – Cash-Online
    Wenn die BaFin zwei Mal klingelt
    Die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin), Bonn/Frankfurt, schreibt allen Versicherern vor, dass ein Vorstandsmitglied in der Weihnachtszeit erreichbar sein müsse.

    „Auch über den anstehenden Jahreswechsel kann niemand ausschließen, dass Entwicklungen an den Finanzmärkten kurzfristige und intensive Gespräche erfordern“, zitiert die „Financial Times Deutschland“ (FTD) einen Brief des Versicherungsaufsichtschefs Thomas Steffen vom 20. November.

    Alle Gesellschaften müssen ein Vorstandsmitglied benennen, das vom 22. Dezember bis zum 11. Januar „innerhalb eines halben Tages zu persönlichen Gesprächen mit der Aufsicht zur Verfügung stehen könnte“, heißt es in dem Bericht. Bis zum 12. Dezember müssen Namen und Handynummer des entsprechenden Vorstandsmitglieds per E-Mail der Krisen-Taskforce der BaFin mitgeteilt werden.

    In einigen Gesellschaften stieß die Anweisung nach Informationen der Zeitung auf Unverständnis. „Ist das Wichtigtuerei, oder hat die BaFin Informationen über eine akute Gefahr, die sie nicht weitergibt?“, wird ein nicht näher genanntes Unternehmen zitiert. In „Versicherungskreisen“ hieß es laut FTD dagegen, die BaFin habe auf Äußerungen prominenter Vorstände reagiert, die sich eine Störung im Winterurlaub verbeten hätten. (hi)”

    http://www.cash-online.de/cash-online/news/?aktion=news&kat_id=5&id=9898&rdm=b91ef44d55fbbf99d6cd98ab46bd0f8d

  30. derandereuwe sagt:

    gewaltverhältnisse

    hier geht`s nicht direkt um`s geld.aber bemerkt ihr vielleicht auch die generalmobilmachung des “freien” westens im wiedererfachten imperialistischen wettkampf gegen islam,china und rußland.alles terroristen oder sind wir die terroristen?naja,ich meine die geheimdienste und ihre auftraggeber!wozu brauchen wir überhaupt noch verfassungen,menschenrechte und parlamente,wird doch alles ausgehebelt.ständig kommen neue aufmarschgebiete dazu,balkan,zentralasien,pakistan/indien,afrika,osteuropa.es ist kein halten mehr!das sollten wir alles im zusammenhang sehen.3 alte schnepfen in der taxe meinten heute zu mir,die terroristen seien überall!darauf ich,besonders in den regierungen,darauf outeten sie sich als schäuble-fans.eine fette lüge hätte mir wohl kaffee und kuchen eingebracht.
    grüße uwe

  31. Justus sagt:

    Hallo an Herr Wagandt und die Runde!

    Vielen Dank für den tollen Podcast!

    Wie sieht unsere Zukunft aus?

    Es gibt eine fiktive Serie “Afterworld”, die auf ProSieben lief, sehr interessant! Hier kann man sich alle Folgen anschauen…

    Die Serie beschäftigt sich nach den Veränderungen nach dem Ende der Zivilisation durch einen EMP…

    http://www.prosieben.de/spielfilm_serie/afterworld/episoden/new_york/videoplayer/artikel/53584/

  32. habehnix sagt:

    Hallo,

    vielen Dank für den sehr schönen und einfach erklärten Podcast.

    Prima finde ich die unaufgeregte Darstellung. (Anders als bei div. Untergangspropheten und Goldbugs z.B. unser Dr. WE aus OE)

    Dein Standpunkt hört sich reichlich nach Debitismus an. (Btw: Sehr nettes Video zum Geldsystem auch z.B. google “Goldschmied Fabian”)

    Nach meiner Meinung gibt’s hier eher ne DeDe (Konsumentenstreik). In Amiland wohl eher Hyperinflation. Heli-Ben nimmt nun die B-52. (7,4 Trillions…)

    Bei DeDe hab ich als Kreditnehmer wohl ein Problem :-( Bank bietet gerade Zinsfestschreibung an. Hmmm….

    Ach ja. Die Laienspieltruppe unternimmt…. na? genau! NICHTS! Extrabilanzielle Vehikel und Verbriefung werden weiterbetrieben. Das bischen Keyns wird nichts helfen. Und die ach so tolle Verstaatlichung der Banken wird’s auch nicht richten. Die halbstaatliche BayLb hat gerade von 6,4 auf 10… nein aktuell 30 aufgestockt.
    Bei Dax3800 werd ich mal in Ravioli investieren.

    Btw: gibt’s schon Umsetzungen des G20 Gipfels? (lach)

    Übrigens noch eine “technische” Bitte. Beim hören in der S-Bahn macht sich der hohe Dynamikumfang im mp3 störend bemerkbar. Man hört entweder nichts, oder die Ohren fallen einem ab. Also gleichmäßiger sprechen, oder Dynamik-Kompression. Das kann jedes bessere Audioprogramm. (Audacity)

  33. Neo sagt:

    Hallo Alexander,

    vielen Dank für deine Antworten. Ich freue mich schon auf deinen nächsten Podcast.
    Hier noch ein Link zu dem von mir sehr geschätzten Herrn Egon W. Kreutzer, der eigentlich zum selben
    Schluß kommt wie du. Der Artikel ist ein “MUST READ” für alle:

    http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2008/48.html

    Schönes Wochenende
    Neo

  34. Ben sagt:

    Hallo Herr Wagandt,

    auch ich möchte mich sehr für Ihre Arbeit bedanken.

    Wenn ein Mensch die globalen sowie nationalen Machenschaften hinterfragt, mit Hilfe von Literatur, des Internets und dessen Informationsgehalt seine persönlich logischsten Schüsse zieht und seiner Intuition folgt, erlangt dieser ein neues Bewusstsein. Das ist an sich eine schöne Sache, doch was macht er damit in dieser oberflächig betrachtet schlechter werdenen Welt, wenn scheinbar selbst Staaten zu schwach sind, gegen gewisse Macht-Strömungen anzukommen.

    Also was tun mit den neuen Erkenntnissen, dem bewussteren Wahrnehmen der Umgebung? Geld regiert die Welt, doch wer regiert das Geld? Diese Leute sind zu mächtig, da kann ganz Europa revolutionieren und es wird sich nichts ändern. In der global vernetzten Welt brauchen wir Geld bzw. praktische Tauschmittel, das ist ganz klar, aber bitte ohne Zinssystem. Spielen wir Monopoly oder was. Hinterfragt man das System, wirkt es plötzlich völlig lächerlich, ohne Grundlage und Bestand. Die Leute verarschen uns von vorne bis hinten, halten uns für sowas von dumm (praktisch und sprichwörtlich) und lachen sich seit Jahren in ihr vergoldetes Zinsfäustchen.

    Ich denke auch (lediglich intuition), dass wir um eine starke Inflation nicht vorbeikommen werden, schon allein weil 80% der Euro-Währungsreserven wohl mit Dollar gedeckt sind.

    Was mache ich jetzt mit meinen Papierschnippseln, wobei ja allein vom Material die Euro-Münzen noch mehr Wert haben sollten. Ich spreche hier nicht von Gold-Silber-Kauf etc. ich kann mir auch nicht Essen und Trinken für 1 Jahr Notstand kaufen. Ich würde mir gern ein Auto kaufen, aber warum sollte ich ein Auto kaufen, wenn in ein paar Monaten der Liter “200″ Euro kostet? Wie soll die Versorgung funktionieren, wenn die just-in-time-Logistik der Lebensmittel usw. zusammmenbricht. Wenn wir ganz großes Pech haben, dann kommen harte Zeiten auf uns zu, denn die “Elite” wird uns erst in die Krise rennen lassen, bis sie mit ihrem Rettungsplan kommt und nach einer Währungsreform das Bargeld ganz abschafft. Sie werden sagen, das Bargeld war doch der Grund der ganzen Krise. ACHSO! na dann…

    Selbst wenn das derzeitige Schuld-System schlecht ist, lieber lass ich den Resetknopf drücken und Zahle mit dem Amero-Euro oder wie auch immer, als mit irgendwelchen Chipkarten, die sie einen sperren können und am Ende noch in den Körper einpflanzen.

    Lasst uns hoffen, dass uns das Internet “offen” bleibt, denn wenn auch diese Freiheit fällt, sieht das informell ganz düster aus!

    Zitat: “Die Macht des Geldes beutet eine Nation in Friedenszeiten aus und verschwört sich gegen sie in Kriegszeiten. Sie ist despotischer als eine Monarchie, unverschämter als eine Autokratie und egoistischer als eine Bürokratie.” Abraham Lincoln

    Gute Nacht!

  35. derandereuwe sagt:

    ohne die geopolitik miteinzubeziehen,macht die poltik und verschwörung um`s geld keinen sinn ! dazu folgender link ( die artikel des kanadischen autors sind normalerweise besser redigiert ) :

    http://de.geocities.com/clemenshaug/ip_chossudovsky.htm

    grüße uwe

  36. turbulence sagt:

    Hier geht´s um Spekulanten gegen Sparer.
    Hier der bislang beste Podcast von Max & Stacey der die aktuelle Lage beschreibt. Ein genaue Betrachtunge der Situation in den USA, UK, Europa & Asien
    Pocast ist vom 08.11.2008 trotzdem sehr aktuell
    Direkter MP3-download
    http://www.karmabanqueradio.com/podcast/tam081108.mp3

  37. unsichtbarer sagt:

    Hallo allerseits!
    Bin schon einige Zeit begeisterter Podcasthoerer.
    Auf
    http://hartgeld.com/verschuldung.htm – 28.11.2008
    steht ein meiner Meinung nicht uninteressanter Beitrag bzgl Schulden in der Hyperinflation:

    “Nachdem hier einige Fragen aufgetaucht sind versuche ich die einigermaßen zu beantworten, soweit das möglich ist. Was genau passieren wird kann niemand sagen ,weil die Entscheidungen hierzu rein politischer Natur sind und von zukünftigen politischen Machtverhältnissen in der Krise abhängen, die jetzt noch niemand sicher voraussehen kann.

    Zunächst muß man sauber drei Stadien unterscheiden :

    1. die Situation während laufender Hyperinflation.

    2. die Situation eines evtl. Währungsschnittes

    3. die Situation bei Währungsreform

    Zu 1.) a) Während der Hyperinflation 1923 hat das Reichsgericht in Leipzig gegen den eindeutigen Wortlaut des Gesetzes die Zahlungsverpflichtungen grundsätzlich aufgewertet, also zum Beispiel war für eine Wohnungsmiete 50 RM zu entrichten, die in der laufenden Hyperinflation nicht einmal mehr für eine Brezen gereicht haben, weil diese schon ein paar Millionen gekostet hat. Hier hat das Reichsgericht die Lehre vom Wegfall der Geschäftsgrundlage entwickelt und eine proportionale Anpassung der Miete an die Inflation verlangt.

    Dies gab einen Aufschrei in der Politik und sofort kamen Mieterschutzgesetze die die Anpassung zumindest deckelten, womit die Vermieter die Dummen waren. Also ist die Frage ob in einer Krise mehr rote Politik gemacht wird oder nicht. Da in Deutschland 66% der Menschen in irgendeiner Form vom Staat leben hat sich die Frage schon beantwortet…..

    b) Die Banken haben alle in ihren AGBs Klauseln, – wonach sie aus wichtigem Grund innerhalb eines Monats kündigen können – und /oder eine Nachbesicherung von Immobilien verlangen können

    SCHULDEN SIND DAHER TÖDLICH, SOBALD DIE INFLATION EXTREM WIRD, denn ganz abgesehen davon, dass die Einkommen nicht so schnell steigen wie die Lebenshaltungskosten (wenn man nicht gleich direkt arbeitslos wird) , WEIL DIE BANK IMMER AM LÄNGEREN HEBEL SITZT !!

    Kredite verfaulen nicht mit der Hyperinflation, sie werden fällig gestellt ab einem gewissen Zeitpunkt !!!!

    Zu 2.) Bei einem Währungsschnitt werden Guthaben z.B. 1:4 abgewertet, Schulden, vor allem private Schulden, wurden aber immer 1:1 stehengelassen also aufgewertet !! So zuletzt 2001 in Argentinien oder 2005 in der Türkei . Meist versprechen die Regierenden den Schuldnern einen Aufschub und eine spätere Sonderbehandlung der Schulden um diese ruhig zu halten, die dann aber nie kommt. Betriebliche Schulden werden aus volkswirtschaftlichen Gründen meist besser behandelt. Bargeld bleibt beim Währungsschnitt im Gegensatz zur Währungsreform erhalten.

    Zu 3.) Bei einer Währungsreform wird meist Bargeld nicht oder nur sehr beschränkt umgetauscht. Sodann wird Sachvermögensbesitzern ein irgendwie gearteter „ Lastenausgleich „ aufgebrummt, d.h. sie müssen eine Sondersteuer auf Sachvermögen bezahlen, wie z.B. 1948.

    Firmen- und Privatvermögen werden wieder getrennt behandelt. Während 1948 Schulden auf Firmen vom zu versteuernden Firmensachwert abgezogen werden konnten – also weniger Lastenausgleich zu zahlen war – besteht die Gefahr, dass eine rote Regierung vor allem Schulden auf Privatvermögen nicht berücksichtigt ( es sind dann Schulden und Lastenausgleich zu zahlen !!) oder sogar bereits zurückgezahlte Schulden ab einem bestimmten Stichzeitpunkt VOR der Währungsreform als wertsteigernd zum versteuernden Wert hinzurechnet!”

  38. FeuerHahn sagt:

    Ich möchte hier jemanden zu hiesigem Thema zitieren, der meiner Meinung nach die beste Argumentation in seinen Kommentaren zur Erklärung der heutigen Systemkrise bringt. – Max von MaxNews -

    Auszug aus seinem neuesten Newsletter (nur Kommentare):

    Wir sind nur noch ein Verwaltungsbezirk der EU und so wenig wert wie das alte Preußen, welches vor weniger als 100 Jahren eine der mächtigsten Nationen der Welt war und welches heute kaum einer mehr kennt. Das dumme Gerede von den Schulden ist widerlich und wird immer wieder von den Apo-kalyptikern gebracht.
    Schulden bedeuten Geld und würde sich der Staat weiter verschulden, so würden die Apokalyptiker im Wohlstand schwimmen, wie damals als sie sich noch nicht aufgeregt haben. Sie regen sich doch nur auf, seit die Staaten sich weniger verschulden, weil seither weniger Geld unters Volk fließt und das wenig vorhandene in den globalen Kanälen dank unseres globalisierten Konsumgelüstes versickert.
    Würden wir alle Schulden zurück bezahlen, so gäbe es kein Geld mehr. Geld entsteht im Schuldgeldsystem nur durch Verschuldung. Was wir brauchen ist eine Umstellung der Geldkreierung:
    * entmonopolisierung der Geldkreierung * Geldkreierung unters Volk verlegen siehe MaxNews Abbinder und Wechselgesetze * Souveränisierung der Gesellschaft durch Entpolitisierung und Parteienabschaffung

    weiter:

    Gold war immer ein Gewaltmetall welches nur der ‘Hochfinanz’ und den Tempeldienern diente, welche es für sie eingesammelt hatten. Alle Werte werden seit jeher von ihr manipuliert. Es gibt keinen freien Markt und schon gar nicht für Gold.

    und ein letzter, aber sehr lang:

    Es scheint nur wenigen klar zu sein, wie der Geldmarkt der ‘Hochfinanz’ funktioniert. Anleihenmarkt – was soll das wohl sein ? Hier wird mit Begriffen umher geworfen, als ob sie einen Wert hätten.
    Mit Anleihemarkt ist der Geldmarkt gemeint, auf dem sich die Banken mit ‘high powered money’ eindecken welches sie brauchen um Kaufkraftgeld für 3% über dem Nationalbank-Zinssatz zu kreieren.
    Was heißt hier Finanzkrise….? das ist doch albern, wer hat denn seither weniger Schnitzel gegessen oder weniger Einkommen gehabt? Es handelt sich bei diesem Geld doch nicht um Hamsterlaufrad-Geld – sprich Kaufkraftgeld, sondern um so genanntes High Powered Money der ‘Hochfinanz’ über welches sie die Banken steuern.
    Deshalb leiden doch nur die Banken darunter, weil sie sich bisher eben nicht an die Geldkreierung gehalten haben und Basel II zu ihrem Vorteil missbraucht haben.
    Die ‘Hochfinanz’ wird immer perfekt in Kontrolle ihres Geldsystems sein, solange wir Hamster/Lemminge es akzeptieren, uns damit entlohnen lassen und uns über die Wertigkeit und den Erhalt von deren Geldsystem sorgen machen.
    Das Ergebnis dieser Finanzmanipulationen kennen wir doch! Nun wird eben jegliche Hamsterleistung billiger und jede Kapitalleistung teurer. So kostet nun ein Flug fast doppelt soviel wie vor einem Jahr, weil er nur mit hohem Kapitaleinsatz durchgeführt werden kann (dessen Wert durch die ‘Hochfinanz’ manipuliert wird) und die Hamster am anderen Ende werden entsprechend billiger entlohnt (Konkurrenzdruck durch Globalisierung) und weil die ‘Hoch-finanz’ gleichzeitig an der Wechselkursschraube drehen, mit der sie allen weltweiten Wohlstand beliebig umver-teilen, wie es die Machtbedürfnisse gerade erfordern.
    Ihnen gehört der IMF, die BIS mit ihren weltweiten Zentralbanken sowie alle Kontrollinstanzen über den Banken. Diese Klugscheisserei dieser angeblichen Gurus mit deren Berichte wir bei MaxNews mit Leserzuschriften täglich überschüttet werden ist einfach zum Kotzen. Wenn Russland oder China die BIS übernehmen könnten, warum tun sie es dann nicht? Wenn ein Land sich eine Wertigkeit ihrer Währung geben könnten, warum geben sich nicht alle eine bessere? Die verbildeten Experten behaupten es wären die Marktkräfte, die, wie wir wissen, es nicht gibt. Wie könnte der totgesagte Dollar im letzten Quartal fast über Nacht 10% Wert gewinnen?
    Nur die ‘Hochfinanz’ kann all diese Börsen kontrollieren. Ihnen dient das Geld solange, wie wir uns darum Sorgen machen. Dadurch wird das Geldsystem eigentlich immer vom Volk gestützt und diese bösen Kräfte der Mafia brauchen sich um die Wertigkeit ihres Geldes keine Sorgen machen. Es hat die ‘Hochfinanz’ 2 Weltkriege gekostet um dieses Vehikel aufzubauen. Kein Land der Welt verfügt über die Machtstruktur dieses Vehikel zu übernehmen oder zu ersetzen. Die stehts genannten Papierschnipsel Chinas sind Dollar welche die ‘Hochfinanz’ über Nacht ent-werten kann. Auch die Gelder Russlands oder der Araber unterliegen voll der ihnen durch die ‘Hochfinanz’ zuge-standenen momentanen Wertigkeit. Die sogenannten ‘demokratischen Nationalstaaten’ gehören alle der ‘Hoch-finanz’ und sind fest in deren Abhängigkeit.
    Das naive Volk glaubt, weil es seine Stimme an ein Wahlmännergremium abtreten darf, hätte es gewählt und der
    Staat gehöre deshalb ihnen. Dabei ist offenkundig, dass dieses Wahlmännergremium immer den finanziellen und wirtschaftlichen Zwängen der ‘Hochfinanz’ folgt. Die Staaten dürfen kein Geld drucken, nur die Nationalbank welche alle BIS unterstehen. Es ist alles nur Geld per Genehmigung der ‘Hochfinanz’ welches diese ausgeben. Die Banken können nur unter der Genehmigung der Nationalbank arbeiten. Wer sich nicht an die Vorgaben hält, fliegt aus dem Kartell.
    Beispiele gibt es massenhaft. Die Banken welche die Staaten verschulden sind syndikatseigen und fliegen ebenfalls wenn sie sich nicht an die Vorgaben halten. Wir haben das kürzlich mit Lehmann Bros. erlebt. Die Syndikate und Kartelle sind bestens gemanagt.
    Wir haben nur Geld per Genehmigung der ‘Hochfinanz’ und das kann jederzeit weiter verknappt werden wenn wir uns nicht gefügig verhalten. Das wäre dann eine Deflation. Sollten wir aufmüpfen, so werden sie unser Geld, was immer wir als Nachfolgegeld bringen, über all verunmöglichen und dessen Annahme den anderen Banken der Welt über die BIS verbieten oder durch Wechselkurse entsprechend verunmöglichen. Bismarck konnte das umgehen, weil Deutschland damals noch in der Lage war Weltklasseprodukte herzustellen, welche im Tauschhandel mit anderen Ländern gefragt waren. Solche überlegenen Produkte können wir heute mit unserer kastrierten Wirtschaft und verbildeten Bevölkerung nicht mehr herstellen.
    Wir brauchen ein Finanzierungskonzept wie es MaxNews im Abbinder bringt, sonst sind wir ewig in der Abhängigkeit zur ‘Hochfinanz’. Die Lösung wäre eigentlich ganz einfach: ab morgen erklären wir die heutigen Papierschnipsel für ungültig und geben unsere eigenen heraus. Die Lösung dafür steht im MaxNews Abbinder!
    Dieser Schritt wird aber nicht passieren solange unser Volk ihre Zukunft im Wert der Papierschnipsel der ‘Hochfinanz’ sehen und ihre Leistung nur für deren Schnipseln erbringen. Die Hochfinanz ist in der Tat wie Du vermutest, eine einheitlich operierende verschworene Gemeinschaft, die erst durch die verbildeten Massen zu ´überragender unschlagbarer Intelligenz’ hochstilisiert werden, die sie aber keineswegs ist.
    Ihre Macht repräsentiert die Summe unserer Ersparnisse, welche wir durch Leistung erhielten und durch Konsum-verzicht auf die Seite geschafft haben. Diese Ersparnisse gilt es für die ‘Hochfinanz’ laufend zu entwerten und was in der Vergangenheit durch Kriege geschah und geschieht heute durch Börsencrashes und Börsenmanipulationen der Geld und Rohstoffbörsen in welchen wir durch ihre Erfüllungsgehilfen – den Ratten in Nadelstreifen – ermuntert wurden, die Ersparnisse zu deponierten.
    Natürlich haben wir eine Chance sie zu entmachten!!! Lösung siehe MaxNews Abbinder! Wir müssen ihnen nur ihr Geld-Monopol – und damit ihre Macht – entziehen und die Geldkreierung dorthin verlegen wo das Geld gebraucht wird – nämlich unter das Volk. Auch Du hörst es nicht gerne – aber Du bist auch einer dieser Lemminge, den Du propagierst Seminare in Bali, statt in Deinem Heimatdorf Stuttgart wo Du Leistungen im ‚Fei Lun’ Stil anbieten und auf das Geld der ‘Hochfinanz’ verzichten könntest. Du reist laufend an exotische und exklusive Plätze und demon-strierst damit Konsumerismus wie ihn sich die ‘Hochfinanz’ nicht besser wünscht. Ganz nach dem Motto: man leistet sich ja sonst nichts, doch man wird in Deinem Haus jede Menge Waren finden mit dem Aufdruck ‘Made in China’ oder sonst einem Land auf der billigmacherischen Welt. Wir brauchen uns nicht zu wundern wohin unsere anonymen Schuldscheine – d.h. ‘leere Hülse mit aufgedrucktem Wert’ (genannt Geld) wandern. Wenn keiner mehr für heimische Leistung bezahlen will und statt dessen nur noch Drittländer-Kosten bezahlt, so erreichen wir bald deren Stufe, weil unsere Kaufkraft mit dem laissez-faire dorthin exportiert wird. Dazwischen bedient sich die Mafia am Wechselkurs.
    Viele unserer MaxNews Leser sind gegen den Globalismus, doch wollen sie gleichzeitig eine starke Wirtschaft zu-hause, exotische Delikatessen auf dem Teller, umgeben von Waren aus allen Ländern. Wie passt das zusammen?
    Die Wirtschaftslehren von Friedrich List, die bei Bismarck ständig auf dem Nachtisch lagen, versteht heute keiner mehr. Unsere Wirtschaftsexperten sind maximal systemverbildet und glauben an die Wertigkeit von Geld, weil sie den Unterschied zwischen Kaufkraftgeld und high powered money nicht kennen.
    Brot und Spiele seit römischen Zeiten: Heute will keiner mehr auf seinen gewohnten Luxus verzichten, sei es der südländische Wein oder deren Früchte, Mode, Autos oder andere Waren aus den fernen Ländern. Wir wollen auch nicht mehr arbeiten…, wenn nur H4 etwas attraktiver wäre. Doch solange wir die mediale Hirnwäsche in Form von TV mit seinem Sport und Lemming-Spielen haben und der Ranzen voll ist, solange geht es noch – auch wenn’s täglich etwas weniger ist.
    Mit dieser Einstellung kommen wir aber nicht weiter und nur weil täglich immer mehr Leute klagen, dass das Lem-mingfutter weniger wird, entsteht keine Gefährdung des heutigen Systems. Solche Klagen führen höchstens zu einem Wechsel der Politiker, wobei auch die neuen nicht das System verändern oder gefährden werden.
    Das Problem heute liegt in der Geldkreierung. Die heutige monopolistische Geldkreierung gibt den Mächtigen die Macht durch ihr Geld-Monopol.
    Geld kann nur durch Verschuldung oder Ressourcen entstehen. Verschuldung bedeutet einer muss 130% Sicherheit an eine Bank abtreten, erhält dafür 100% Konfetti und muss aber 110% zurück bezahlen. Diese 10% extra wurden aber nicht kreiert und um sie beginnt nun im Hamsterlaufrad eine Aufholjagd, denn jeder Schuldner versucht dem anderen von dessen Geld diese 10% abzujagen.
    Jeder Hamster ist bereit schneller und billiger als andere zu laufen nur um seine Verschuldung auszulösen. Deshalb ist die Lebenshaltung in hochverschuldeten Ländern immer billiger, als in niederverschuldeten Ländern wo weniger Zwang für den Einzelnen zur Entschuldung besteht und diese bequemer und gemächlicher laufen.
    Der kleine unverschuldete Hamster erkennt in Geld leider nie den Verschuldungsvorgang, denn er hat ja das Geld nur gegen Leistung erhalten und kann es auch nur durch Leistung zurück bezahlen und geht deshalb von einer Wertigkeit aus. Geld kann man aber nicht essen und ist auch sonst wertlos. Es besteht nur aus einem gesetzlich Rückzahlungszwang den sich andere zwischenzeitlich zur Leistungserzwingung gegenüber Dritter zu Nutze machen.
    Der Hamster weiss nicht, wer sich für einen Geldschein verschuldet hat, denn Geld stellt immer eine anonyme Schuld dar und genau davon müssen wir uns entfernen wenn wir einen Paradigmenwechsel wollen.
    Man stelle sich vor, dass einer im dicken Auto umherfährt und jede Menge Schuldscheine des stolzen Autobesitzers im Dorf zirkulieren. Schuldner wollen deshalb lieber, dass Geld anonym bleibt. Wenn wir aber Geld nur gegen Leistung statt gegen Schuld kreieren, so kann ein jeder der leistet zurecht auf seinen Namen stolz sein.
    Nichtstuer haben dann ausgedient. Bei dem MaxSystem kann nur der der leistet auch Geldkreieren. Dies bedeutet nicht, dass Alte, Behinderte und sonstige Unterhaltsschwachen in der Gemeinschaft keinen Platz haben. Wenn‘s darauf ankam wurde diesen in der Vergangenheit ohnehin nur durch die Gemeinschaft geholfen – und nie durch den Staat. Die gemeinnützigen Ausgaben werden von der Wohngemeinde aufgebracht, welche diese über die Land-nutzung umlegt. (Bodenreform)
    Gemeinnützige Aufwendungen kann die Wohngemeinde auch über die ‘Gemeinumlage’, (die in jeder Ware zum Schutz der Naturausbeutung in aller Welt enthalten und erhoben wird), über die Resourcenbesteuerung erhalten. Über diese werden alle Resourcen in- und ausländischen Ursprungs zum Ausbeutungsschutz unseres Planeten durch den Konsumerismus besteuert.

    Bezugsmöglichkeit:

    mailto:subscribe@mailstar.net?subject=MaxNews_Deutsch&body=Bestellen.

    oder Max@mailstar.net

  39. pjotre sagt:

    Off-Topic-Frage: Funktioniert bei euch der Podcast-Download über iTunes?
    Bei mir wird nur “Vom G20 Treffen und anderen Beobachtungen” vom 18.11. angezeigt.

    Wäre nett, wenn mir jemand kurz erklären würde, wich ich alle Podcasts laden kann.

    DANKE!

  40. Alexander Wagandt sagt:

    Hallo Pjotre,

    ja, leider hat die Verbindung zu iTunes noch irgendwelche Probleme. Ich werde mich in den nächsten Tagen mal damit beschäftigen.

    Falls jemand diesbezüglich bereits einen Tipp hat, bzw. weiß woran das liegt wäre ich dankbar.

    Gruß Alexander Wagandt

  41. FeuerHahn sagt:

    Nachtrag zu meiner Antwort Nr. 38

    Wer sich für die kompletten Beiträge zum Thema Finanzen und Wirtschaft bei MaxNews interessiert, der kann mich unter folgender Adresse anschreiben

    wunjo.sowilo at bluewin.ch

    Ich habe sämtliche Beiträge von 2008 zu diesem Thema archiviert. Sehr interessant auch die Exkurse in die Vergangenheit vor dem letzten Weltkrieg.
    Es sind also nicht nur Kommentare, sondern einige ausführlich behandelte Fakten-Präsentationen, darunter auch von anderen Autoren, die dort mitschreiben.

    Bin noch nicht lange Leser davon, aber es war und ist für mich eine sehr bereichernde Ergänzung zu den mittlerweilen zahlreichen (Experten-)Standpunkten, wie man sie unter anderem auch auf hartgeld.com und goldseiten.de finden kann.

    Einen schönen Rest-Sonntag

    Chris

  42. turbulence sagt:

    Eine schöne Übersicht der grössten Finanzkrisen kann hier gefunden werden.
    http://www.lycos.de/geld_boerse/geschichte/43.html

    Allen anfang machte natürlich die Tulpen-Manie in Holland

    Die Tulpe als Kultobjekt
    Doch zunächst wurde die Blume aus der Gattung der Liliengewächse trotz ihrer exotischen Herkunft als eher langweiliger Schmuck für den Garten angesehen. Erst, als holländische Züchter Anfang des 17. Jahrhunderts begannen, die verschiedenen Arten von Tulpen zu kreuzen und so aus einfarbig roten, weißen oder gelben Blumen bunte Feuerwerke zauberten, wurde die Tulpe zum Kultobjekt. Schon bald genossen die Züchter ein hohes Ansehen und es entstand ein regelrechter Wettbewerb um besonders schöne und ausgefallene Züchtungen.

    Da es nie sehr große Mengen einer bestimmten Zwiebelart gab, schossen die Preise in die Höhe. Kostete eine Zwiebel am Anfang der Hausse noch einen Gulden, so musste wenig später bereits 1.000 Gulden und mehr gezahlt werden. Jeder in Holland wollte sich seinen Teil an der Tulpenhausse sichern. Schon bald gab es ein Tulpen-Gesetz zum Schutz der Händler (allein die Beschädigung von Tulpenzwiebeln wurde mit Gefängnis bestraft), Tulpen-Notare, Tulpenzwiebel-Versteigerungen, usw. An den holländischen Börsen wurden Zwiebeln seltener Züchtungen schon bald parallel zu Aktien gehandelt. Die Spekulanten suchten sich dabei in teilweise handgemalten Katalogen die gewünschte Tulpensorte aus und erwarben Kontrakte, die zum Kauf einer gewissen Menge Zwiebeln zu einem bestimmten Preis nach Ablauf von drei, sechs oder neun Monaten berechtigten. Mit diesen Optionsgeschäften konnte der Kapitaleinsatz innerhalb weniger Wochen verzehnt- oder auch verfünfzigfacht werden.

    Bauer & Dienstmädchen
    In den Jahren 1636/37 hatte das Tulpenfieber seinen Höhepunkt erreicht.. Noch bevor die Zwiebel ihre Blüte zeigte, wechselte sie bereits mehrmals den Besitzer. Egal ob Adeliger, Bauer oder Dienstmädchen – jeder handelte mit Tulpenzwiebeln. Teilweise wurden Haus und Hof verkauft, um Geld für weitere Investitionen in die gewinnbringenden Tulpengeschäfte zur Verfügung zu haben. Kostete eine Tulpenzwiebel der seltenen Sorte “Semper Augustus” im Jahr 1624 noch 1.200 Niederländische Gulden (NLG), so musste im Jahr 1625 schon 3.000 NLG dafür bezahlt werden. 1636 zahlte ein Käufer für eine Zwiebel dieser Art 4.600 Gulden, einen neuen Wagen und zwei graue Stuten mit Zaumzeug und Geschirr. Eine Zwiebel der sehr seltenen Sorte “Vizekönig” wechselte für 24 Wagenladungen Korn, acht Mastschweine, vier Kühe, vier Fässer Bier, 1.000 Pfund Butter sowie einige Tonnen Käse den Besitzer. Im Jahr 1637 tauschte schließlich ein Brauereibesitzer 3 seltene Ziebeln gegen seine Brauerei in Utrecht ein – ein Gegenwert von rund 30.000 NLG (!). (Zum Vergleich: Ein Amsterdamer Grachtenhaus kostete zu dieser Zeit ca. 10.000 NLG).

    Doch damit war der Höhepunkt der Tulpenhausse erreicht. Die ersten Ängstlichen verkauften und lösten damit eine Lawine aus. Die Tulpen-Blase platzte und die Kurse stürzten ins Bodenlose. Nicht wenige Kaufleute mussten aufgrund ihrer nun wertlosen Tulpenkontrakte Konkurs anmelden. Die Wirtschaft kam in ganz Holland auf Jahre zum Erliegen. Zu den Opfern gehörte auch Rembrandt Harmenszoon van Rijn (1606 – 1669), “der” Rembrandt, dessen Gemälde heute auf Auktionen Unsummen einbringen. Nicht nur, dass seine Tulpen-Kontrakte wertlos waren, auch seine Malerwerkstatt bekam in den Folgejahren kaum Aufträge, da die Niederländer das Geld für wichtigere Dinge als Gemälde brauchten. Schließlich musste Rembrandt Konkurs anmelden. 1657 wurde sein Haus versteigert. Rembrandt selber starb verarmt im Jahr 1669.

    Wer frühzeitig den Trend erkannt hatte, konnte ein Vermögen machen. Gewinne über 1.000 Prozent waren keine Seltenheit. Doch wer nicht rechtzeitig den Zug verlassen hatte, musste Kursverluste von rund 90 Prozent und mehr verkraften. Trotzdem lernten die Menschen nichts aus dieser Spekulationsblase. Zwar waren zumindest die Holländer die kommenden Jahrzehnte vom Spekulationsfieber geheilt, doch schon Anfang des 18. Jahrhunderts folgten die nächsten großen Börsen-Skandale in England und Frankreich.

    Die heutigen Tulpen sind die Greenbacks aus den USA?

  43. gerardo sagt:

    Wirtschaftskrise
    Was läuft schief, Herr Ackermann?
    Josef Ackermann, Vorstandschef der Deutschen Bank, steht Sigmund Gottlieb in der Münchner Runde Rede und Antwort. Ausschnitte aus dem Gespräch, das das Bayerische Fernsehen heute Abend am 2.12.08 um 20.15 Uhr sendete, hier exklusiv: Film ansehen unter Viedeo-Ausschnitte und… mehr…

    Immerhin, Herr Ackermann spricht in dem Gespräch von einer systemischen Krise, also Systemkrise!

    http://www.br-online.de/bayerisches-fernsehen/muenchner-runde/muenchner-runde-2008-ackermann-deutsche-bank-ID1228135711568.xml

    Zitate aus der Sendung mit Josef Ackermann

    Zum staatlichen “Rettungsschirm” für die Banken
    “Also ich finde diese Diskussion etwas schwierig, man sollte froh sein, dass man nun einen ganz starken großen Schirm gebaut hat, der zur Stabilisierung beiträgt, auch wenn es jetzt nicht alle gibt, die davon Gebrauch machen müssen. Das ist doch aus Sicht des Steuerzahlers die erwünschte Wirkung. Man hat durch schnelles und effizientes Agieren der Regierung für Stabilität gesorgt und hat jetzt auch dadurch erreicht, dass viele Banken nicht mehr gezwungen sind, unter den Schirm zu gehen. Dazu kommen auch die neuen Finanzregeln, die gerade von der deutschen Regierung sehr stark gepuscht wurden. Zu den Auflagen: Ich finde, wenn sich jemand am Kapital beteiligt, sollte er durchaus auch das Recht haben mitzureden, über die Bonis, die Vergütungsgestaltung. Wir haben ja freiwillig darauf verzichtet, da habe ich überhaupt keine Probleme damit.”
    Zur unterschiedlichen Behandlung von Großunternehmen und Mittelstand
    “Das ist eine Sachfrage, wo die Frau Bundeskanzlerin und ich anderer Meinung sind. Die Fakten sagen folgendes: Seit Dezember 2007 hat sich das Kreditvolumen der Deutschen Banken um über 13 Prozent ausgeweitet, d.h., wir haben sehr viel Geld gegeben. Wenn sie [die Kanzlerin] über die Zukunft spricht, da müssen wir schauen, die Nachfrage nach Krediten nimmt natürlich ab, weil weniger investiert und expandiert wird, aber deshalb heute von einer Kreditklemme in Deutschland zu sprechen, ist absolut falsch und führt zu einer ganz gefährlichen Diskussion. Die Preise sind andere geworden, wir müssen natürlich auch höhere Kosten bezahlen und dass die Banken vielleicht etwas genauer nachfragen, das ist sicher richtig und unsere Aufgabe, aber es gibt keine Kreditklemme in Deutschland.”
    “Wir haben für den Mittelstand das Kreditvolumen von 36 auf 40 Milliarden erhöht, das sind über elf Prozent und wir haben weiterhin ein großes Interesse, den Mittelstand zu stärken. Wir haben sogar jetzt in der neuen Ausrichtung der Bank dem Mittelstand eine neue Ausrichtung zugeordnet. Wissen Sie, manchmal ist es auch interessant, ich war gerade in München, habe mit Kunden gesprochen, da hat mir einer gesagt: Wir hätten die Linie gekürzt. Da habe ich gesagt: Das will ich jetzt genau wissen. Ich gehe zurück, habe mir das angeschaut und dann hat er angerufen: Nein, es stimmt nicht, ich wollte Sie verdoppeln und Sie haben sie belassen. Man muss das auch manchmal kritisch hinterfragen. Sicher ist aber: Wir wollen weiterhin dem Mittelstand zur Verfügung stehen, das ist wichtig, das ist das Rückgrat der Wirtschaft.”
    Umgang mit der drohenden Rezession
    “Erstens hat man gesehen, dass es kein Abkoppeln der realen Wirtschaft vom Finanzmarkt geben kann und auch nicht von Schwellenländern und Industrieländern, das ist sicher eine wichtige Erfahrung. Und es führt sicher auch dazu, dass wir in den nächsten Quartalen negative Wachstumsraten haben werden, bei den Industrieländern und eine massive Verlangsamung in den Schwellenländern. Jetzt kann man natürlich fragen, wie man da drauf reagiert. Ich glaube, was die Bundesregierung macht, das würde ich voll unterstützen. Man muss jetzt einmal die Wirkung von dem abwarten, was man schon eingeleitet hat, es gibt ja auch eine expansive Geldpolitik. Wir müssen schauen, wie sich die Wirtschaft weiter entwickelt und wie das Vertrauen zurückkommt. Die Liquidität ist im hohen Maß vorhanden, wenn das Vertrauen zurückkommt, bin ich gar nicht so negativ.”

  44.  
Hinterlasse einen Kommentar

Du musst eingeloggt sein um einen Kommentar zu hinterlassen. Anmelden »

Suchmaschinenoptimierung mit Ranking-Hits