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Nach dem verheerenden Erdbeben auf Haiti ist schnelle Hilfe für Verschüttete und Überlebende ein Muss. Nachdem der Weltführer USA die Organisation übernommen hat gibt es freilich andere Importe für die Insel; US-Kampfverbände die unter anderem den Flughafen kontrollieren und Hilfslieferungen abweisen bzw. alle Hilfslieferungen über die dominikanische Provinz zwingen.

Schärfen Sie diesbezüglich Ihren Blick. Wir bekommen aktuell eine Vorführung wie ein weiteres Land der großen Gruppe der amerikanischen Freunde beigetreten wird. Haiti freue Dich hier kommt die Demokratie a la American.

Ein paar erste kritische Töne aus der Presse (natürlich noch kein Mainstream) gibt es freilich dazu auch zu finden:

“Die Gemeinschaft der Karibikstaaten (CARICOM) protestierte gegen die Weigerung der USA, eine Abordnung der englisch- und französischsprachigen Länder der Region in Port-au-Prince landen zu lassen. Die Delegation, zu der mehrere Staatschefs gehörten, mußte nach Jamaika zurückkehren. Auch Frankreich, Brasilien, Nicaragua und andere Staaten protestierten gegen die willkürlichen Entscheidungen der US-Truppen, die den Flughafen kontrollieren.” Mehr dazu hier klick.

Auch die personelle Entscheidung für den Einsatz ist ein Augenöffner: “General Keen kommt von den Spezialstreitkräften und dem Joint Special Operations Command. General Keens Vorgeschichte, kurz gefasst, ist die eines Luftlandekommandos. Das ist der Bereich militärischen Lebens, wo Logistik die allergeringste Rolle spielt.”

Lesen Sie mehr dazu bei propagandafront unter: Zur Rettung Haitis: Rausschmiss von General „Heinzelmännchen“ klick.

In den nächsten Tagen wird hier mehr und mehr zu sehen sein. Vermutlich gibt es auf Haiti schon bald jede Menge Terroristen und Kriminelle die bekämpft werden müssen. Die USA werden sich dieser Aufgabe sicher stellen. Ist doch klar mit einem Friedensnobelpreisträger als Präsident.

Hier:  US-Truppen führen sich wie Besatzer auf hier klicken.

27 Antworten zu “Kampfeinheiten statt Hilfsgüter – die USA auf Haiti Mission”
  1. Hank sagt:

    Puh, ich hatte mich schon als Außenseiter betrachtet, da mir einfach sehr merkwürdig vorkam, dass beinahe sofort ein Flugzeugträger der USA zur Stelle war. Was soll ein Flugzeugträger machen, um den Betroffenen zu helfen ?

  2. Kruxdie13 sagt:

    Nun, es gibt ja schon Vermutungen, dass das gegen Venezuela mit seinem Chavez geht…
    Also Augen auf, mal sehen, was weiter passiert.

  3. Fried Fertig sagt:

    WindstillTV und ich hatten uns dazu schon im vorigen Beitrag “ausgekotzt”.

    Man werte also bitte Kommentar 39 und 42 als Ergänzung hierzu, siehe

    http://extrawagandt.de/wer-ist-schuld-eine-bildbotschaft-aus-der-presse/2010/01/15/#comment-6707

    Die einzige Landebahn wird sicher noch einige Male für ein paar Stunden geschlossen, damit Billary und andere ach so wichtig Besucher sich medienwirksam einen runterholen können auf “ihre Leistungen”. Für wen hatte eigentlich Obama das Geld vom Friendensknobelpreis gespendet? Für neue Teppiche für die Atlantikbrücke? Wenn er wirklich in Hawai geboren ist, könnte er doch 1 Million 1 Dollarscheine persönlich über Haiti abwerfen. Helikopter Ben weiß wie das geht ;-)

    Die GTZ alleine hätte es (rein organisatorisch) in den ersten Tagen wohl deutlich besser auf die Reihe bekommen wie UNO und US-Militär. Die ersten Tage sind entscheidend!

    Zunächst nur medizinisches Personal, Rettungsstaffeln, Wasser und erste Essensrationen direkt über die eine Landebahn vor Ort einfliegen. Zelte haben länger Zeit, ist ja nicht die Arktis. Vor Ort mithilfe der Rest-Regierung sofort alle Transportmittel und Räumgerät in Haiti beschlagnahmen. Den Rest über die DomRep einfliegen. Amerika hätte das wunderbar unterstützen können einzig mit ner größeren Hubschrauberstaffel die schnell Güter vom Flughafen umverteilt damit der Nachschub rollt. Ich habe gehört die Dinger können fliegen und müssen nicht erst mit nem Flugzeugträger gebracht werden. 2-3 Tage und wenigstens große Teile des Landes wären erreicht worden.

    Mich ärgert am meisten, dass es tausende Organisationen gibt die helfen können und wollen und trotz etlicher Naturkatastrophen, in denen doch alle Fehler die geschehen können längst bekannt wurden, immer noch keine vernünftige multinationale Koordination möglich ist. Die NGO´s sind sich auch uneinig und teils neidisch aufeinander (EGO sei gegrüßt) und selbst wenn sie gemeinsam handeln würden: Gegen eine solche Macht haben sie keine Chance.

    Natürlich ist es auch leicht zu meckern aus komfortabler Position vor dem Bildschirm. Aber es bleibt nicht viel anderes übrig derzeit.

    Ich wünsche den Haitianern das Beste und danke allen Rettern die etwas unternehmen. Selbst wenn es beim Versuch bleibt.

    Gruß
    FF

  4. Andi7 sagt:

    Wenn ich mir so die Berichte aus unserem örtlichen Käseblatt durchlese,
    könnte man auf wirklich auf die Idee kommen, die USA sabotieren die gesammte Hilfeleistung.. :-(
    Vielleicht um die Haitianer zu traumatisieren, sie psychisch zu zerstören und “Problemfälle entstehen zu lassen?

    zitat:

    Nach Angaben der US- Armee wurden acht Kilometer vom Flughafen von Port- au- Prince entfernt aus einem Flugzeug 14.500 Lebensmittelpakete und 15.000 Liter Trinkwasser abgeworfen. Mit der Maßnahme solle ein weiterer Verteilungspunkt entstehen, um schneller an die Bevölkerung heranzukommen, hieß es. Die USA hatten dem Abwerfen von Hilfspaketen aus Flugzeugen wegen befürchteter Unruhen unter den Erdbebenopfern zunächst skeptisch gegenüber gestanden. :-( :-(

    zitat:

    Der französische UN- Botschafter Gerard Araud erklärte, auch die Europäische Union sei bereit, Polizisten zu entsenden. “Wir müssen schnell und entschlossen handeln”, sagte Araud.

    Deshalb wartet man besse ab, und dreht Daumen, anstatt endlich zu helfen??????
    mir kommt die Galle hoch wenn ich so einen unsäglichsten Scheißdreck lesen muß!!!!!!!!!

    irgendwas stinkt mir an dieser Sache ganz gewaltig.
    Ich bin wütend, fassungslos, und traurig. Vor einer Woche meinte ich, dieses Erdbeben ist die Hölle..
    aber der abgrundtiefste und abartigste Höllenschlund offenbart sich langsam erst jetzt. :-(

  5. Anna Schindler sagt:

    Es ist so eindeutig, soooo klar und dermaßen zum Kotzen!!!!

    The Clintons & Bushes Are Saviors To The Hatian People ;-)
    http://www.youtube.com/watch?v=nLAstyeUIt0

    Erinnern wir uns mal daran zurück ….

    Jeremy Scahill about his experience in New Orleans
    In this country, the poor are left to suffer and die, and the Rich bring in their mercenaries.
    Blackwater was paid 950$ per man per day by the Department of Homeland security at a time when the average
    people in New Orleans were dying of starvation.
    According to the Government Accountability Office, approximately 48,000 of these contractors are working in Iraq
    as private soldiers, about six times the number of British troops in the country.

    Making a killing: America’s Private Army and the Business of War

    FLASHBACK – What will happen during a National Emergency
    http://www.youtube.com/watch?v=H5JLR3Tlb_E

    mit angewiderten GRüßen
    Anna

  6. Anna Schindler sagt:

    und das:

    We Cannot Shoot People Trying To Get Food!
    http://www.youtube.com/watch?v=Ufc6lN0PZeg

    bla bla bla bla bla bla …….

    Anna

  7. Anna Schindler sagt:

    bitte anschaun:

    Naomi Klein Issues Haiti Disaster Capitalism Alert
    http://www.youtube.com/watch?v=EsGDP-yfduo

    LG Anna

  8. Wolfgang sagt:

    Ich bedanke mich sehr für die Aufklärung, die Alexander hier betreibt!
    Möchte im Zusammenhang mit der militärischen Invasion der USA in Haiti auf die Ausführungen von Egon Kreutzer verweisen, der die Sachlage m.E. verblüffend dargestellt hat:

    http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2010/2.html

    Auszug:
    “Die UN ist seit 2005 der Auffassung, ein Staat habe, als letzte Pflicht aus dem ehemaligen Souveränitätsverständnis heraus, die Verpflichtung, für den Schutz seiner Bürger zu sorgen, und folgert daraus, wer dieser Verpflichtung nicht nachkommt, müsse dulden, dass die internationale Staatengemeinschaft diese Schutzverpflichtung übernimmt und Truppen entsendet. Dieser zutiefst idealistische Gedanke, der in der Konkretisierung ja bedeutet: “Sofern ein Staat seine Bürger nicht selbst vor den Truppen eines anderen Staates (oder vor Terroristen) zu schützen vermag, geht die Rest-Souveränität, nämlich die Schutzverpflichtung, auf die UN über, die demzufolge Truppen zu entsenden hat, die diesen Schutz gewährleisten”, hat allerdings einen unübersehbaren Pferdefuß: Dem kleinen, schwachen Staat und seiner Bevölkerung wird mit der Übernahme der Schutzverpflichtung faktisch jegliches Selbstbestimmungsrecht genommen – während der große, starke Staat, sollte es ihn gelüsten, als Aggressor aufzutreten, die UN-Truppen nicht zu fürchten braucht, handelt es sich bei den Truppenstellern doch in aller Regel um “irgendwie abhängige” Staaten von qualitativ und quantitativ minderer militärischer Stärke. Nach jüngstem internationalem Rechtsverständnis ist die Souveränität eines Staates also wertlos, wenn er nicht in der Lage ist, seine Bevölkerung – wovor auch immer – zu beschützen. Das wiederum bedeutet: Der Wert der Souveränität bemisst sich nach derzeitigem internationalem Rechtsverständnis ausschließlich am verfügbaren Gewaltpotential eines Staates, an der Zahl und Effektivität seiner Soldaten, Panzer, Flugzeuge, Schiffe und Raketen einerseits, an der Zahl und Effektivität seiner Agenten, Abhöranlagen, Propagandasender und der von ihm korrumpierten Multiplikatoren andererseits, aus deren Zusammenwirken er den maximalen Schutz seiner Bevölkerung generiert. Souverän ist und darf bleiben, wer militärisch überlegen oder zumindest ebenbürtig ist. ”

    Ich denke mal, dass man mit diesen Ausführungen klarer erkennt, was wirklich los ist!

  9. Anna Schindler sagt:

    vom 13.10.2009!

    Oil in Haiti and Oil Refinery – an old notion for Fort Liberte as a transshipment terminal for US supertankers – Another economic reason for the ouster of President Aristide and current UN occupation (Haiti’s Riches:Interview with Ezili Dantò on Mining in Haiti)

    bitte lesen:
    http://open.salon.com/blog/ezili_danto/2009/10/13/oil_in_haiti_-_economic_reasons_for_the_unus_occupation

    LG Anna

  10. Fried Fertig sagt:

    Hey, das US-Militär hat rund eine Woche nach dem Beben ERSTMALS Wasser und Lebensmittel abgeworfen. Hört, hört!

    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/0/0,3672,8014208,00.html

    Erstmals Lebensmittel abgeworfen

    Nach Angaben der US-Armee wurden acht Kilometer vom Flughafen von Port-au-Prince entfernt aus einem Flugzeug erstmals 14.500 Lebensmittelpakete und 15.000 Liter Trinkwasser abgeworfen. Mit der Maßnahme solle ein weiterer Verteilungspunkt entstehen, um schneller an die Bevölkerung heranzukommen, hieß es. Stunden zuvor war in Port-au-Prince bereits ein US-Amphibienschiff mit mehr als 2.200 Marineinfanteristen, Nahrungsmitteln, Wasser und Medikamenten eingetroffen.

    Hmm, hätten nicht 220 Infanteristen zur Sicherung und Verteilung genügt, die dafür 200 Tonnen mehr Nahrunsgsmittel und Wasser hätten mitnehmen können? 2000 US-Soldaten mit Gepäck, jeder also gut für mindestens 100 Kg, wiegen gute 200 Tonnen.

    2000 Soldaten brauchen für sich alleine 6000 Liter Wasser pro Tag.

    Für mich ist die schiere Anzahl an Soldaten und militärischem Gerät mehr und mehr Beleg für eine geplante Invasion in Venezuela in nicht mehr ferner Zeit.

  11. Maldek sagt:

    Hallo Leute,

    interessant, daß ich gerade jetzt diesen Artikel von Alexander hier finde. Wollte nämlich gerade das Thema im Forum zur Sprache bringen. Erübrigt sich jetzt natürlich ;)

    Dieses Posting soll in 2 Teilen gelesen werden, Analyse und Spekulation

    Zuerst die Spekulation:
    Die USA wußten vorher, wenn sie es nicht gar selbst gefördert haben, von diesem Beben. Die militärischen und sonstigen VORBEREITUNGEN (also die Zeit VOR dem Beben) sprechen Bände.

    Nun die Analyse:
    Es wurden Soldaten geschickt. Viele. Soldaten werden gebraucht, wenn in einer Region Unruhen sind. zB die Hutus die Tutsies abschlachten (oder umgekehrt) und die Hilfsgüter für die verfolgte Zivilbevölkerung gedacht sind.

    Bei einer NATURKATASTOPHE andererseits wären primär Logistiker, NGOs, Mediziner und auch Ingenieure gefragt.
    Stellt sich dann heraus, es ist mit der Versorgung nicht zu schaffen und es gibt bürgerkriegsähnliche Zustände, dann werden Soldaten geschickt, um die “Helfer” zu schützen.

    Hier kamen gleich Soldaten. Warum?

    Weiters benimmt sich der General in command sehr sehr sonderbar. Man könnte sagen inkompetent. Aber dem ist nicht so. Er hat nur einen anderen Auftrag. Dadurch, daß die Landebahn (die einzige) benutzt wird, kann er den Zustrom VON AUSSEN kontrollieren. Wer kommt und wer nicht rein kann. Er kann auch kontrollieren wer raus darf.

    Wäre sein Auftrag zB ein Labor zu bewachen, um für ein Experiment bestimmte kontrollierte Bedingungen zu gewährleisten, dann würde dieser Auftrag sehr gut erfüllt sein.

    Man beachte auch die nahezu punktgenaue Zerstörung des Erdbebens mit Zentrum Port-au-prince und dort wurden auch noch zufällig (google-earth prüfen) die Oberschichtbezirke geschont. Ein glücklicher Zufall fürwahr.

    Für mich persönlich stellt Haiti ein großes Feldexperiment dar, um die Reaktion des Mobs in einer Großstadt bei Zusammenbruch von Versorgung und staatlicher Ordnung zu testen. Wir werden ähnliches (auch ohne Erdbeben) in naher Zukunft in vielen Teilen der Welt sehen können.

    Wirklich spannende Zeiten, in denen wir Leben!

  12. shalommatti sagt:

    Hatte mir schon gedacht, dass das Erdbeben irgendwie zur rechten Zeit als rechtes Kalkül kam oder sollte ich sagen gesetzt wurde? wer weiss…
    Hier kann die Neue Weltordnung im Kleinen schon mal, so wie im Fall “Diana” 1997 die Massenemotionalisierung der Mediengesellschaft getestet wurde, trainingsmässig testen, wie man die komplette demokratische Infrastruktur eines Landes übernimmt, seine Bürger in komplettes Chaos stürzt, eine Art militärische Verwaltung allem aufsetzt und den letzten Rest tollwütigster Naturkatastrophen ganz im Sinne der eigenen Ziele und Neuordnungen benutzt.
    Das meinte ich auch im Forum VORHERSAGEN UND VORHERSEHBARES zu WK III als ich meine Theorie aufzeichnete:
    Man weiss und kennt wahrscheinlich weit mehr Naturkatastrophenszenarien, die vor uns liegen und das, was man jetzt in Haiti macht, wird man gekonnt auch in allen anderen Teilen im großen Stil durchziehen.
    So kann man die Neue Weltordnung im Rahmen der Gefahrenabwehr ganz leicht installieren. Siehe auch das Zitat von Wolfgang und sein Auszug oben aus http://www.egon-w-kreutzer.de/0PaD2010/2.html , das sich in dieses Konzept der finalen Nutzung von Naturkatastrophen als Teil der bewußt werdenden, sichtbar gemachten Einführung der neuen Weltordnung und ihrer absolutistischen Machtübernahme wunderbar einfügt.

  13. shalommatti sagt:

    Hier übrigens noch der Link zum Forum, wer das Thema Naturkatastrophen & Neue Weltordnung vertiefen will, dort auch meine theoretischen Ansätzen zum synergistischen Ausnutzen von Chaos und Elend durch Katastrophen gigantischen Ausmaßes:

    http://extrawagandt.de/forum/sogenannte-grenzwissenschaften/vorhersehbares-und-vorhergesagtes-prophezeiungen-zu-wk-iii/#p1111

    Sicher wird auch der eine oder andere da eine etwas weitere Ebene erahnen, die in allem was geschieht, eine Rolle spielt.

    Shalom!

  14. shalommatti sagt:

    @ FF, ich denke der Vollständigkeit und Übersicht halber gehört hier dein Beitrag explizit hin:
    “Kurzer Themawechsel zu Haiti – Ich muss das hier mal loswerden.

    Mir platzt seit Tagen der Kragen wenn ich die Unfähigkeit der UNO sehe, die nun auch noch wie Haiti den Staffelstab ausgerechnet an die USA abgibt. Glaubt denn im Ernst jemand denen ginge es um echte Hilfe? Sie haben sich die Notlage zunutze gemacht und günstig einen strategisch wichtigen Punkt auf Jahre gesichert. Da sind 100 Millionen $ (angebliche Hilfszusage Obamas) richtig billig. Und Haiti liegt super. Zwischen Kuba und Venezuela. Ein Schelm der Böses dabei denkt. Wir wissen doch am besten, wenn man die US-Besatzer mal da hat, wird man sie nicht mehr los.

    Da klingt es dann auch wie Hohn wenn Frau Clinton sagt „Wir sind heute hier, wir werden morgen hier sein und in der Zeit, die vor uns liegt.“ Die US-Armee schickt mehr als 10.000 Truppen! Bislang haben sie allerdings noch nichts auf die Reihe bekommen. Außer die eigenen Staatsbürger auszufliegen. Selbst ausländische Hilfstransporte, auch fliegende Lazarette, werden umgeleitet um die einzige Landebahn für eigene Interessen freizuhalten.

    Wenigstens bemerken das langsam auch die Medien. http://www.welt.de/vermischtes/article5892713/Amerikanische-Hilfe-in-Haiti-sorgt-fuer-Irritationen.html

    Kritik an Militäreinsatz

    Der US-amerikanische Menschenrechtler Brian Concannon jr. bemängelt allerdings den starken Militäreinsatz der Vereinigten Staaten nach dem Erdbeben in Haiti. „Die Hilfsmissionen drohen zu militärischen Stoßtrupps zu werden; die Hilfe wird militarisiert“, sagte der Direktor des „Instituts für Gerechtigkeit und Demokratie in Haiti“ in Joseph (US-Bundesstaat Oregon) in einem Interview mit dem „Neuen Deutschland“ (Montagsausgabe)….

    Ach, wusstet Ihr schon, dass auch die “großzügige” Hilfe des IWF natürlich nicht geschenkt wird? Es ist ein 100 Millionen $ Darlehen! Ein schlechter Witz. Die Bevölkerung von Haiti wird weiterhin versklavt. Schon Bill Clinton hat damals Aristide wieder ins Land geschickt mit dem Versprechen, die Importzölle drastisch zu reduzieren. Die Folge war, Reis und Weizen wurde aus den USA importiert. Die eigenen Bauern gingen kaputt, das Volk hungerte mehr denn je. Haiti ist das Schwarzafrika des Westens.

    Vielleicht ist auch alles nur ein weiterer Testlauf zur Dezimierung der Weltbevölkerung. Deutlich schwerere Beben werden kommen. Sehr bald sicher auch in Kalifornien und in Japan. Dahin können sie dann von mir aus ihre Soldaten hinterherschicken. Auf den Grund des Meeres…

    Sorry, heute nicht ganz so friedfertig und extrem angekotzt von dieser menschenverachtenden Scheinheiligkeit angesichts endlosen Elends auf dieser Insel.

    FF”

    explizit versus linkizit .-)

  15. Fried Fertig sagt:

    Für die abgebrühten Verschwörungstheoretiker unter Euch gibts da hier noch was ganz feines. Schon etwas älter, vielleicht gerade wieder aktuell?!?

    http://onlinertreffen.blogspot.com/2010/01/verschworung-die-urheber-der-911.html

    Es geht um Symbolik, die Verbindung von Orten größerer Attentate wie anderer Katastrophen in und um die USA, von 9/11 über Oklahoma, Waco bis… ….Haiti?

    Letzteres wird dort nicht genannt, zieht man aber die Linie die dort gezeigt wird über Miami weiter, landet man auf Hispaniola/Haiti. Ein deutliches Pentagramm. Auffälliger, klarer und für mich logischer zusammenhängend sind aber Winkelmass und Zirkel, die sich schon aus den ersten reinen US-Ereignissen bilden lassen.

    Der Hinweis darauf kam übrigens von Mr. Peaceful. Leser und viel zu seltener Schreiber hier.

    Thanks Peaci (nicht verwandt und nicht verschwägert ;-) )

  16. derandereuwe sagt:

    Wie soll eine Ordnung unter dem Sauerstoffzelt auch anders agieren ? Eine Neubewertung und Neuordnung der gesamten Lebensweise durch die Menschen ist unterblieben,weil fast Alle und fast Alles Markenprodukte der Systemdesigner waren.
    Jetzt wird eben nach und nach der Strom abgestellt,eigentlich recht zügig.
    Alle Machtmittel und der Lügenapparat funktionieren nach wie vor befriedigend bis gut.Für mich ergeben sich zwei mögliche Einschätzungen der von shalommatti aufgezeigten Perspektive.
    1. Die Entwurzelung,Entrechtung und Dezimierung der Menschheit ist nötig auch für eine nachfolgende positive Perspektive
    Derselben.
    oder
    2. Die Entwicklung ist deutlich negativ zu beurteilen und ich fühle große Ohnmacht,Angst,Wut.

    lieben Gruß Uwe

  17. tilli76 sagt:

    Das Jahr ist noch jung an Tagen und es kommt schon ein Hammer nach dem anderen. Es potenziert sich. Die legen grad mal richtig los. Packt schonmal den “Notfallrucksack” (symbolisch gemeint).
    LG Tilli
    PS: Auf der noch Arbeit (bin noch Lohnsklave) gehts auch rund. Der Laden wurde vor ein paar Jahren von Amis übernommen, ist ein weltumspannendes Unternehmen und die machen in Europa grad einige Büros dicht. Bin mal gespannt, wann die Zuständigen bei uns aufkreuzen. Kann nicht mehr lange dauern. Und unser Personaler war damals noch so stolz drauf, daß er unbefristete Arbeitsverträge anbieten konnte. Sicherheit über alles. Da mußte ich damals schon schmunzeln. Wie naiv sind die denn?

  18. tilli76 sagt:

    Was könnten die in Fülle leben. Da kannste (könnte man) doch Nahrung anbauen in Hülle und Fülle und zweimal im Jahr ernten. Ja ich weiß, das derzeitige System ist Sklaverei und Gier.
    Hier mal noch ein link (Teilweise zum Brechen) vom Schmiergel, Angst vor Flüchtlingen

    http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,672693,00.html

  19. agnostizismus sagt:

    Das arme Opfer Obama. Er würde ja so gern…… Aber wer sonst soll es richten?
    http://www.tagesschau.de/kommentar/obama1846.html

  20. Fried Fertig sagt:

    Ja Agnosti, Obama kann man glauben, kann man aber auch lassen. Beim Messias ist es halt wie mit Gott ;-)

    Die ÖR-Konkurrenz hat dazu heute auch was schönes auf dem Ticker:

    http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/13/0,3672,8013677,00.html

    Betrüger oder naiver Anfänger?

    “Ich bin verwirrt und enttäuscht”, sagt Austin Swift aus Cary in North Carolina. “Ich kann mir nur drei Gründe für sein bisheriges Verhalten vorstellen: Erstens: Er ist völlig naiv und fungiert als Marionette. Zweitens: Er ist ein Betrüger, und in Wirklichkeit ein geheimer Republikaner, der die demokratischen Wähler übers Ohr gehauen hat. Oder drittens: Der Kampf für Veränderungen gegen Verwaltungsstrukturen, Finanzinstitute und Ölgesellschaften, die Milliarden von Dollar ausgeben können, um ihr Pfründe zu verteidigen, braucht Zeit. Ich hoffe, letzteres ist der Fall und er wird dieses vielschichtige Schachspiel gewinnen”, so Swift.

  21. tilli76 sagt:

    lernen die das nie? Hallo, *rüttel* rüttel* aufwachen. Damit meine ich einen Herrn Swift und iwe sie alle heißen. Na gut, letztendlich weiß ich auch nicht, was hier genau abgeht. Hab nur so Rechts- und Unrechtsgefühle. Ein Bilderberger oder Illuminati hat sich mir noch nicht vorgestellt. Aer mal im Ernst, “man” brauch doch nur mal die Augen aufzumachen und eins und eins zu sammen zählen, was hier auf diesem Planeten für Gaunereien laufen.

    Meine Hoffnung: es beschleunigt sich und das Elend hat bald ein Ende.

    LG Tilli

  22. Mr.E sagt:

    HAARP!

    Mehr brauche ich hier nicht zu schreiben…

  23. Traumzeit sagt:

    Alexander Wagandt ist ja ein großer Freund von Vernetzung, deshalb sollte die Katastrophe von Haiti vielleicht als Chance für etwas Neues betrachtet werden. Statt sich über den Aufbau vonVerteilungsstrukturen Gedanken zu machen, könnten diese Strukturen vielleicht als Netzwerk ganz von alleine entstehen.
    Für diese Strukturen bräuchte man übrigens keine US Soldaten ;-)
    Zur Veranschaulichung hier mal eine Idee wie sie mir letzte Nacht gekommen ist:

    Vorschlag zur Hilfsgüterkoordination in Katastrophengebieten durch den Aufbau von vernetzten Strukturen.

    Im Katastrophengebiet werden großflächig an Orten, die gut aus der Luft (Hubschrauber), zu Wasser (Hafen, Amphibienfahrzeuge) und zu Land (Fußgänger, Karren, große und kleine Transportfahrzeuge) erreichbar sind, große Verteilerzentralen aufgebaut. Diese Zentralen werden gut sichtbar durch große, heliumgefüllte Ballons gekennzeichnet. Hier befindet sich sozusagen der Katastrophengroßhandel. Die Lagerauffüllung geschieht jeweils nach der optimalen Erreichbarkeit (auf Haiti z.B. per Hubschrauber aus der Luft).
    Jedes, in diesen Zentren, eintreffende Katastrophenopfer wird zunächst grundversorgt und erhält dann Markierungsmaterial in unterschiedlichen Farben (heliumgefüllte Luftballons sind leicht zu transportieren schnell gefüllt und äußerst preiswert). Und dann machen wir es wie die Ameisen, nur dass wir statt des Geruchsinns unseren optischen Sinn einsetzen. Mit den “Luftballons” werden von den versorgten Opfern Spuren zu den Versorgungszentren gelegt. So kann jeder der noch auf der Suche nach Hilfsgütern in der Gegend herumirrt, sofort eine Verteilerzentrale finden, wenn er auf solch eine Spur trifft.

    Mit weiteren Luftballons können dann zusätzliche Plätze markiert werden (eingeschlossene Personengruppen, Menschen die nicht über Land versorgt werden können, Tote,…). Diese Markierungsballons, die von den Hilfsmannschaften gesehen werden sollen und nicht der Orientierung der Opfer dienen, befinden sich an extra langen Schnüren um über Gebäude hinauszuragen und so von Hubschraubern oder anderen Beobachtungspunkten gut gesehen werden können.

    So könnten wir der Katastrophe ein Gesicht geben und müssten nicht plan- und ziellos Hilfsgüter aus Helikoptern abwerfen.

    Funktionierende Infrastruktur (Krankenhäuser, Apotheken, Fluchtwege) und Ressourcen (Trinkwasser) können auch auf diese Weise gekennzeichnet werden.

    Um aus den Opfern möglichst schnell Mithelfer zu machen, wird eine Notwährung eingeführt. Alle Hilfsgüter werden ausschließlich gegen diese Notwährung ausgegeben. Jede Tätigkeit, die hilft die Ausmaße der Katastrophe zu mindern, wird in dieser Notwährung bezahlt. Der Krise werden sozusagen ihre Probleme “abgekauft”. So “kaufen” Krankenversorgungszentren Kranke und Schuttreceyclingplätze karrenweise Schutt. Markierer werden für ihre Markierungstätigkeiten bezahlt indem sie die Markierungsballons nicht kaufen müssen sondern stattdessen Geld dafür bekommen wenn sie welche mitnehmen.

    Auf diese Weise sollten sich schnell vernetzte Netzwerke herausbilden und dieses Netz übernimmt dann die Lösung der Probleme aus sich heraus.

    Da dieses Vorgehen die Hilfsgüter zu den Bedürftigen strömen lässt, anstatt sie dorthin zu “drücken”, dürfte diese Art der Verteilung entspannender sein und somit auch die Gewalt im Katastrophengebiet mindern. Es erhöht auch das Sicherheitsgefühl des Einzelnen, da er nicht mehr darauf angewiesen ist gefunden zu werden, sondern jetzt selber aktiv werden kann, da er weiß wie er an Hilfsgüter kommen kann. Mit anderen Worten, wir bringen die Hilfsgüter nicht direkt zu den Menschen, sondern zeigen einen Weg auf, wie man selber an Hilfsgüter gelangen kann.

  24. Fried Fertig sagt:

    Die Idee mit den Markierungsballons finde ich sehr gut Traumzeit.

    Daraus lässt sich wirklich etwas gestalten. Es würde zunächst im Prinzip schon genügen alle 3-5 KM eine solche Stelle einzurichten. Somit wäre kein Bedürftiger weiter als 1,5-2,5 km von der nächstgelegenen entfernt. Ballons mit einem Durchmesser von 2-3 Metern in 100 Metern Höhe reichen dafür schon, kosten vielleicht 5 € an Material inkl. Helium.

    Ich habe gleich mal weitergedacht. Selbst für Analphabeten sind Farben eine prima Orientierung die sich auch schnell hreumspricht:

    Rote Ballons könnte z.B. medizinische Hilfszentren ausweisen, Grüne Nahrung, Essen, Trinken, nur wenige Blaue dafür Sammelstellen kennzeichnen. Diese “Organisationsstellen”, führen Namens- und Vermisstenlisten und führen sie zusammen. Denn das wird für die meisten Leute gerade in den ersten Tagen die größte Sorge sein. Seine Lieben wiederzufinden. Außerdem wären so sehr schnell Hochrechnungen möglich über Vermisste, Verletzte und Tote.

    Solange der Nachschub noch nicht läuft und Hortung zu befürchten ist, während andere leer ausgehen, würde ich auch die Empfänger von Gütern markieren. Ein einfaches, funktionierendes System, aus Wahlen im Orient abgekupfert, kann z.B. schwer abwaschbare Tinte sein. Im konkreten Hilfsfall am besten in verschiedenen Farben an verschiedenen Gliedmaßen.

    Montags wird ein Daumen rot, Dienstags der Zeigefinger Gelb, Mittwochs der Mittelfinger Blau etc. gefärbt. Nach 5 Tagen ist die Farbe verschwunden (lässt sich alles austesten) und man weiß auch jederzeit wer täglich kommt oder noch nie da war. Schnell muss man dennoch in die umliegende Gegend kommen um Verletzte zu erreichen. Nicht in allen Ländern kann man sich in solchen Situationen auf die Hilfsbereitschaft untereinander verlassen.

    Wie das System funktioniert wird auf einem einzigen Zettel in den gängigen Landessprachen erklärt. Dass kann man dann sogar sehr frühzeitig aus dem Flieger aus großen Höhen mit breiter Verteilungswirkung abwerfen.

    Hallo UNO, THW, GTZ? Lest Ihr hier mit? Macht was draus.

    Die Nothilfewährung finde ich auch nicht verkehrt. Muss aber gut durchdacht sein damit es darüber keinen Mord- und Totschlag gibt. Sie sollte ein Verfallsdatum haben.

    Lasst uns solche Gedanken und Ideen ruhig im Forum fortsetzen.

    Gruß
    FF

  25. Fried Fertig sagt:

    Das Nachfolgende passt (noch) nicht zum Thema Haiti, aber zum Begriff Kampfeinheiten.

    Wenn es kein Fake ist, haben die christlichen “Waffensegner” mal wieder zugeschlagen. Und dann soll noch einer über manch fehlgeleitete Imame meckern die zum heiligen Krieg aufrufen (der eigentlich von Mohammed als Kampf gegen den inneren Schweinehund gemeint war ;-) )

    http://www.welt.de/politik/ausland/article5944635/US-Militaerwaffen-tragen-geheime-Bibelverse.html

    Schusswaffen mit Bibelversen sorgen für Wirbel im US-Militär. Wie jetzt bekannt wurde, sind Tausende von Schusswaffen mit Zielfernrohren ausgestattet worden, in die Kürzel eingraviert wurden, die für Bibelzitate stehen. Zu sehen sind die geheimen Botschaften nur bei genauer Betrachtung, denn sie befinden sich in sehr kleiner Schrift als Fortsetzung der Serienummer auf den hochmodernen Zielvorrichtungen.

    Dort steht etwa „JN8:12“, eine Abkürzung für „Johannes, Kapitel 8, Vers 12“, der da lautet: „Da redete Jesus abermals zu ihnen und sprach: Ich bin das Licht der Welt; wer mir nachfolgt, der wird nicht wandeln in der Finsternis, sondern wird das Licht des Lebens haben.“

    Ein anderes Zielfernrohrmodell trägt die Inschrift „2COR4:6“ stellvertretend für den 2. Korinther-Brief, Kapitel 4, Vers 6: „Denn Gott, der da ließ das Licht aus der Finsternis hervorleuchten, der hat einen hellen Schein in unsere Herzen gegeben, dass durch uns entstünde die Erleuchtung von der Erkenntnis der Klarheit Gottes in dem Angesichte Jesu Christi.“ (…)

    Wirklich krank. Vor allem aber dann doch elegant gelöst. Versteckt im Zielfernrohr wird die frohe Botschaft der Nächstenliebe “Full Metal Jacket” in Herz oder Hirn überbracht.

    Und willst Du nicht mein Bruder ein, dann schiess ich in den Kopf Dir rein. Man will ja kein Korinthen-Kacker sein, da liegt ein Korinther-Brief doch näher.

    Überwiegend werden diese Zielfernrohre in muslimischen Ländern eingesetzt. Bis vor kurzem will man nichts davon gewusst haben und überlegt nun die Verse zu entfernen oder die Zielfernrohre nicht mehr einzusetzen. Siehe Artikel.

  26.  
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